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Babenhausen

30.09.2019

Ein Festzug für die neuen Geistlichen in Babenhausen

Festzug aus Ehrengästen: Mehrere Geistliche, Ministranten, Vertreter der Pfarreien und Bürgermeister begleiteten den neuen Pfarrer Thomas Brom (rechts) und Pater Jaimon José Thandapilly (Zweiter von rechts) zum Festgottesdienst.
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Festzug aus Ehrengästen: Mehrere Geistliche, Ministranten, Vertreter der Pfarreien und Bürgermeister begleiteten den neuen Pfarrer Thomas Brom (rechts) und Pater Jaimon José Thandapilly (Zweiter von rechts) zum Festgottesdienst.
Bild: Claudia Bader

In Babenhausen werden Pfarrer Thomas Brom und Pater Jaimon José Thandapilly offiziell willkommen geheißen. Hunderte Menschen sind dabei im Ort auf den Beinen.

Nicht nur ältere Bürger staunten: „So einen stattlichen Festzug hat Babenhausen schon lange nicht mehr gesehen.“ Angeführt von flotten Klängen der örtlichen Musikkapelle führten Fahnenabordnungen den neuen Pfarrer Thomas Brom und einige befreundete Geistliche sowie Ministranten und zahlreiche Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft von der Pfarrkirche St. Andreas zur großen Veranstaltungshalle des Schulzentrums. Dort wurden der Seelsorger sowie Pater Jaimon José Thandapilly im Rahmen eines Stehempfangs in der Pfarreiengemeinschaft willkommen geheißen.

Zum Auftakt der Amtseinführung hatten die Musikkapellen Babenhausen, Kettershausen-Bebenhausen, Klosterbeuren, Winterrieden und Tafertshofen Pfarrer Brom vor dem Rathaus mit einem „Massenchor“ begrüßt. Rund zehn Geistliche sowie zahlreiche Ministranten und Vertreter der Pfarreien St. Andreas Babenhausen, St. Usus Klosterbeuren, St. Martin Winterrieden, St. Sebastian Engishausen, St. Michael Kettershausen-Bebenhausen, St. Leonhard Mohrenhausen, St. Vitus Tafertshofen und St. Agatha Zaiertshofen begleiteten den neuen Seelsorger zum Festgottesdienst in die voll besetzte Kirche. Unter den zahlreichen Besuchern befand sich neben Bürgermeistern und Gemeinderäten der Verwaltungsgemeinschaft auch Fürst Hubertus Fugger.

Zum Festgottesdienst war die Pfarrkirche St. Andreas gut gefüllt.
Bild: Claudia Bader

„In diesem Gotteshaus hängt heute sehr viel Spannung“, bezog sich Dekan Ludwig Waldmüller auf die Erwartungen der Gläubigen an den seit 1. September in der Pfarreiengemeinschaft wirkenden Pfarrer Brom. In seiner Festpredigt erinnerte der Dekan an den tschechisch-österreichischen Priester und Prediger Clemens Maria Hofbauer, der in den Jahren 1805 bis 1806 im Fuggermarkt gelebt hatte. „Dieser Star von Babenhausen war Mitglied des Ordens der Redemptoristen und hat sich in einer bewegten Zeit als Abenteurer Gottes erwiesen“, sagte Waldmüller. „Auch in heutiger Zeit brauchen wir Priester und Menschen, die Neues wagen und den Funken Gottes überspringen lassen.“ Mit dem Einsiedler und Seelsorger Klemens Maria Hofbauer als Vorbild könne Pfarrer Brom das Reich Gottes in der Pfarreiengemeinschaft wachsen lassen, so der Dekan.

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Mit Kirchenzug sowie Festgottesdienst und Stehempfang wurde Pfarrer Thomas Brom als neuer Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft Babenhausen willkommen geheißen.
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Babenhausen heißt neuen Pfarrer Willkommen
Bild: Claudia Bader

Pastoralratsvorsitzender Michael Sauter sah im Amtsantritt des neuen Pfarrers eine Chance zur Neuorientierung sowie zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit der acht Pfarreien. Deren Vertreter brachten die Fürbitten vor den Altar.

Nachdem Pfarrer Brom sein Weiheversprechen erneuert hatte, bedankte er sich für die Herzlichkeit, die ihm sowie seiner Pfarrhausfrau Marianne Lang bei ihrer Ankunft von allen Seiten entgegengebracht wurde. „Obwohl ich gespürt habe, dass es Zeit für eine Veränderung war, ist der Abschiedsschmerz von meiner vorherigen Pfarrei Ehekirchen groß gewesen“, sagte der Geistliche. Aber auch in der Pfarreiengemeinschaft Babenhausen fühle er sich getragen vom Vertrauen und der Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter.

In der Veranstaltungshalle des Schulzentrums konnte Pfarrer Brom danach mit zahlreichen Gläubigen anstoßen und viele Hände schütteln. Catharina Freudling, Rektorin der Mittelschule, und Martin Rister, Direktor der Anton-Fugger-Realschule, überreichten dem Geistlichen neben Kaffeetassen und einem „Notfallset“ auch die Einladung zum Besuch bei den israelischen Partnerschulen. Für den stellvertretenden Landrat Helmut Koch ist das Miteinander „ein Band, das die Pfarreien zusammenhält“ – und der neue Seelsorger der Knotenpunkt darin. „Vor ihnen steht eine gewaltige Aufgabe“, sagte er zu Pfarrer Brom.

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