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Neu-Ulm

16.02.2018

Ein Neu-Ulmer macht fürs Fernsehen große Sprünge

Der 25-jährige Steven Rindle aus Offenhausen hat bei der RTL-Show „Big Bounce – die Trampolin Show“ mitgemacht.
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Der 25-jährige Steven Rindle aus Offenhausen hat bei der RTL-Show „Big Bounce – die Trampolin Show“ mitgemacht.

Steven Rindle tritt bei der Trampolin-Show „Big Bounce“ an. Was für ihn die größte Herausforderung war.

Auf einen großen Auftritt im Fernsehen bereitet man sich gerne etwas länger vor – vor allem, wenn man dort durch drei verschiedene, anspruchsvolle Hindernis-Parcours vor sich hat. Für Steven Rindle aus Offenhausen kam die Einladung zur RTL-Show „Big Bounce – Die Trampolin Show“ dagegen „recht kurzfristig“, wie er erzählt: Fünf Tage vor den Dreharbeiten sei er gefragt worden, ob er nicht teilnehmen wolle. „Dabei hatte ich zu der Zeit bestimmt fünf Wochen nicht mehr auf einem Trampolin gestanden“, sagt der 25-Jährige und lacht. Ob er sich beim Parcours dennoch gegen seine Konkurrenten behaupten konnte, ist heute Abend auf RTL zu sehen.

Mit großen Sprüngen und anspruchsvollen Hindernisläufen kennt sich Rindle bestens aus: Er steht auf dem Trampolin, seit er vier Jahre alt ist. „Wenn man sehr viel Zeit in der Luft verbringt, hat man eine gute Körperbeherrschung und gute Körperspannung. Wenn man das nicht hat, sollte man sich wirklich richtig auf eine solche Show vorbereiten.“ Zudem arbeitet der 25-Jährige seit mittlerweile fünf Jahren als Parcours- und Freerunning-Trainer. Bei dieser Sportart bewegt man sich – vereinfacht gesagt – mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von einem Punkt zum anderen und überwindet dabei Hindernisse, die sich in der Umgebung ergeben, klettert also beispielsweise über Mauern. „Es ist eigentlich die natürlichste Sportart, die man sich vorstellen könnte“, sagt Rindl, der derzeit eine Ausbildung zum Physiotherapeuten absolviert.

Zudem sei Parcours für alle Altersklassen geeignet – Rindles ältester Schüler ist 73 Jahre alt. Außerdem trainiere man beim Parcours auch seine mentale Stärke. „Es hilft, allgemein Blockaden zu überwinden.“ Vor drei Jahren, erzählt der 25-Jährige, hatte er einen schweren Autounfall. „Ich wäre fast gestorben. Meine erste Frage im Krankenhaus war, wann ich wieder Sport machen kann.“ Er habe die Zähne zusammengebissen und sich wieder zurückgekämpft.

Dennoch: In den Tagen vor den Dreharbeiten seien im tausende Gedanken durch den Kopf gegangen. „Ich habe es mir nicht vorstellen können – in keinster Art und Weise.“ Deshalb hat er sich am Ende dazu entschlossen, das ganze Abenteuer auf sich zu kommen zu lassen. Kurz bevor es tatsächlich ernst wurde, standen mehrere Interviews an, wie Rindle erzählt. Viel Zeit, um den Parcours vorab in Ruhe zu begutachten, blieb ihm da nicht. „Die Nervosität ist dadurch immer weiter gestiegen.“ Hinzu kam, dass der 25-Jährige dann auch noch seinen Gegner kennenlernte – denn beim ersten der insgesamt drei Parcours muss man gegen einen anderen Teilnehmer antreten.

Der körperliche Faktor sei im Nachhinein gar nicht so extrem gewesen, dafür sei der mentale Faktor „brutal“ gewesen. „Es war aufregend und nervenaufreibend“, fasst er zusammen. Dann fügt er hinzu: „Und es hat auf jeden Fall mega Spaß gemacht. Am liebsten hätte ich den Parcours gleich noch einmal gemacht.“

Fernsehen „Big Bounce – Die Trampolin-Show“ läuft am heutigen Freitag um 20.15 Uhr auf RTL.

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