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Baumaßnahmen

15.03.2011

Ein Seitenhieb und ein Lob für den Architekten

Die Kinderkrippe und der Kindergarten in Altenstadt.
Bild: Foto: zisc

Kosten für Kindergarten und Krippe bleiben im Rahmen. Für den nachträglichen Einbau einer Schalldecke übernimmt der Planer die Kosten

Altenstadt Einen Seitenhieb von Marktrat Helmfried Stölzle (FWG) musste Planer Christian Anders einstecken, als er den Markträten in Altenstadt eine Bilanz zum Umbau im Kindergarten und zur Errichtung einer Kinderkrippe vorstellte. Und das, obwohl er eigentlich eine frohe Botschaft zu verkünden hatte: Veranschlagt waren für die Maßnahme Kosten von 926000 Euro. Nun, da fast alle Schlussrechnungen eingegangen sind, konnte er vermelden: „Wir haben unter dem Budget abgeschlossen.“

Insgesamt würden die Arbeiten mit 890000 Euro schließen. Mit eingerechnet seien hierbei bereits Kosten für eine Wand, die in der Krippe nachträglich eingezogen werden soll, um einen weiteren kleinen Schlafraum zu erhalten. Diese Maßnahme wurde allerdings noch nicht beschlossen.

Bei einem Kindergartenraum direkt unter dem Dach haben sich jedoch im Nachhinein Probleme herausgestellt: Aufgrund der Dachschrägen hallte es in dem Raum so sehr, dass nachträglich eine zusätzliche Schalldecke eingebaut werden muss. Die Kosten dafür, nämlich 2100 Euro, werde er selbst übernehmen, sagte der Planer. Dies hatte Marktrat Stölzle so beantragt.

Ein Seitenhieb und ein Lob für den Architekten

Stölzle wies nochmals deutlich darauf hin, dass die Verantwortung für diesen Fehler beim Architekten liege, der dieses Problem bereits bei der Planung hätte erkennen müssen.

Zudem wurde im Kindergarten das Erdgeschoss saniert. Laut Voranschlag sollten Baukosten von 124000 Euro entstehen. Letztendlich mussten aber 160000 Euro investiert werden, informierte Anders.

Denn es wurden nicht nur Fenster, Fassade und Toiletten erneuert wie geplant, sondern auch die Küche und das Personal-WC. Stölzle wollte wissen, ob auch schon eine neue Lüftungsanlage eingebaut worden sei. Dies verneinte Anders: „Zunächst ging es darum, das äußerliche Bild in Schuss zu halten.“ Jedoch sei die Lüftung bereits ausgeschrieben.

Stefan Partsch (SPD) betonte, insgesamt sei das Projekt gelungen und er zollte dem Architekten Respekt, dass er es geschafft hatte, bei den Baukosten zu bleiben.

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