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Illertissen

11.01.2018

Ein Septett bietet Kammermusik im XXL-Format

Vergangenes Jahr begeisterten Nils Mönkemeyer und William Youn das Illertisser Publikum bei "Kultur im Schloss“.
Bild: Regina Langhans

Im ersten Halbjahr der Veranstaltungsreihe „Kultur im Schloss“ kehren einige namhafte Künstler nach Illertissen zurück.

Der Moskauer Kathedralchor hatte die Konzerte der Freunde für Kultur im Schloss von Illertissen stimmungsvoll ausklingen lassen – jetzt geht es mit Schwung weiter. Im ersten Halbjahr scheint alles aufgeboten, was für Tempo, Rhythmus und mitreißenden Klang steht. Im Folgenden eine Vorschau auf das, was es im Barocksaal, Schranne oder dem Festsaal des Kollegs zu hören gibt:

Samstag, 3. Februar, 19 Uhr in der Schranne: Unter dem Motto „Swing forever“ tritt der Münchner Pianist Max Greger junior erneut in Illertissen auf. Ihn begleitet seine Band, der Rainer Sander (Klarinette), Andreas Mini Schulz (Kontrabass), Obi Jenne (Schlagzeug) und die Sängerin Eva Leticia angehören. Sie versprechen swingenden Jazz und wollen mit Spielfreude und Virtuosität begeistern. Greger war zunächst Studiomusiker, später stieg er als Pianist in die Max-Greger-Big-Band seines Vaters ein.

Samstag, 3. März, 19 Uhr in der Schranne: Beim Opern- und Operettenabend mit der Sopranistin Elena Filipova und dem Tenor Shivko Shelev heißt es „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“. Die Solisten wurden in Bulgarien geboren. Filipova studierte Oboe, Klavier, Gesang und ist Professorin für Gesang an der Privatuniversität der Stadt Wien. Shelev hatte in Sofia sein großes Operndebüt. In Illertissen tragen sie bekannte Melodien wie Emmerich Kálmáns Csárdásfürstin oder Luigi Denzas Funiculi vor. Am Klavier sitzt Alexander Raytchev.

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Samstag, 24. März, 19 Uhr in der Schranne: Thomas Scheytt spielt am Klavier „Blues & Boogie pur“. Er gilt als einer der besten zeitgenössischen Boogie- und Blues-Pianisten und kommt zum dritten Mal nach IIlertissen. In seinem Spiel verbindet er handwerkliches Können mit Ausdrucksvielfalt.

Samstag, 14. April, 19 Uhr im Barocksaal: „Tango Sensations“ spielen Friedemann Wuttke auf der Gitarre und William Sabatier mit dem Bandoneon, eine spezielle Unterart der Harmonika. Auch für Wuttke ist es nicht der erste Auftritt im Illertisser Barocksaal. Diesmal bringt er William Sabatier mit, der mit Tango-Nueovo-Musikern zusammenarbeitet. Den Mittelpunkt ihres Programms bilden die berühmten Stücke „Five Tango Sensations“ und „Las Cuatro Estaciones Portenas“ in einer Bearbeitung für Bandoneon und Gitarre.

Samstag, 5. Mai, 19 Uhr im Barocksaal: Beim Klavierrecital mit Markus Becker – ein Soloabend – gibt es Sonaten von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Frédéric Chopins Préludes zu hören. Der gefragte Pianist und Professor der Musikhochschule Hannover tritt bereits zum dritten Mal in Illertissen auf.

Samstag, 16. Juni, 19 Uhr in der Festhalle des Kollegs: Als Kammersolisten im XXL-Format oder Septett treten Isabelle van Keulen (Violine), Elisabeth Kufferath (Viola), Gustav Rivinius (Violoncello), Rüdiger Ludwig (Kontrabass), Til Renner (Klarinette), Jens Plücker (Horn) und Bence Bogányi (Fagott) auf. Sie wollen die Kammermusik nach eigener Aussage zum Sprühen bringen. Das Programm, unter anderem ein Septett in B-Dur von Franz Adolf Berwald, findet in Ludwig van Beethovens Septett opus 20 seinen Höhepunkt.

Samstag, 28. Juli, 19 Uhr im Barocksaal: Der Generalmusikdirektor Timo Handschuh des Theaters Ulm präsentiert mit der Geigerin Christiana Liberis und dem Pianisten Michael Hey zwei Nachwuchskünstler. Zu hören gibt es Fritz Kreislers Tambourin Chinois opus 3 oder eine Violinsonate von César Franck. Christiana Liberis ist in Italien aufgewachsen und tritt mit namhaften Pop-Größen auf. Michael Hey wurde zum Organisten und stellvertretenden Musikdirektor an die größte amerikanische Kathedrale Saint Patrick in New York berufen.

Kontakt: Karten gibt es bei Fritz Unglert unter der Telefonnummer 07303/7257, bei Buch & Musik: 07303/92 84 64 und im Traffiti Center Ulm: 0731/1662124.

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