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Illertissen

02.07.2020

Ein neues Gesicht im Illertisser Jugendhaus

Kathrin Grimm und Manuel Mißbach sind die beiden Stadtjugendpfleger in Illertissen.
Bild: Rebekka Jakob

Plus Manuel Mißbach ist der neue Kollege von Jugendpflegerin Kathrin Grimm. Am Dienstag wollen sie das Jugendhaus Illertissen wieder öffnen. Und sie haben noch mehr Pläne.

Seinen ersten Auftritt vor den Stadträten hat er schon hinter sich, der erste Tag im Jugendhaus steht unmittelbar bevor: Manuel Mißbach ist der Neue in der Stadtjugendpflege. Der gebürtige Illertisser ist mit seiner Familie in seine Heimatstadt zurückgekehrt, nachdem er zuletzt in Augsburg eine Jugendeinrichtung leitete. Seit Anfang Juni ist er zusammen mit der langjährigen Stadtjugendpflegerin Kathrin Grimm für die Jugendlichen der Stadt da.

Erste Aufgabe für den Neuen: Ein Hygienekonzept erstellen, damit das Jugendhaus nach monatelanger Corona-Zwangspause endlich wieder öffnen kann. Den Jugendlichen, die in den vergangenen Wochen bei Kathrin Grimm danach gefragt hatten, musste sie immer absagen – es ging einfach aufgrund der geltenden Regeln nicht. Ab Dienstag, von 15 bis 20 Uhr, soll es nun aber wieder losgehen, wenn auch mit Einschränkungen. Nur zehn Jugendliche und die beiden Betreuer dürfen sich gleichzeitig im Jugendhaus aufhalten, Mundschutz muss beim Betreten der Räume getragen werden und der Besuch in einer Liste dokumentiert werden.

Theke und Tischkicker bekommen eine Schutzscheibe

Damit Theke und Tischkicker trotz der geltenden Abstandsregeln genutzt werden können, wurden Plexiglasscheiben installiert. Es ist ein kleiner Schritt in Richtung Normalität – ob die Jugendlichen das Angebot annehmen, muss sich erst zeigen. Deswegen setzen die beiden Jugendpfleger auf das bereits während der vergangenen Wochen praktizierte Modell, mehr nach draußen zu gehen, dahin, wo die Jugendlichen sind. An der Freizeitanlage gibt es Eis und Getränke zu kaufen – und die Möglichkeit, mit Kathrin Grimm und Manuel Mießbach zu sprechen.

Ein neues Gesicht im Illertisser Jugendhaus

Vorbereitet für den Sommer ist auch der Ferienspaß. „Wir werden 140 Kinder betreuen können“, sagt Kathrin Grimm. Zwar ist keine Kinderspielstadt und auch kein Essensangebot möglich, doch in und um die Vöhlinhalle gibt es in den beiden ersten Ferienwochen ein umfangreiches Programm mit Workshops in Kleingruppen zu sechs bis sieben Kindern. Ab dem kommenden Montag, 6. Juli, kann man sich dafür in der Schranne anmelden. Kathrin Grimm ist froh darüber, dass sich genügend Betreuer gefunden haben, die Workshops übernehmen wollen. Denn in einem Sommer, in dem viele Eltern ihre Urlaubstage bereits aufgebraucht haben dürften, weil sie wegen Corona daheim bei ihren Kindern bleiben müssen, dürften Ferienangebote wie dieses stark gefragt sein.

Eine Auto-Kulturbühne für Illertissen?

Wann es für die Arbeit der Stadtjugendpflege zur Normalität zurückgeht, ist noch nicht absehbar. Erst vor Kurzem hat Kathrin Grimm im Kulturausschuss des Stadtrats den Jahresbericht für 2019 abgegeben und dort Aktivitäten, Konzerte und Veranstaltungen aufgelistet, die dieses Jahr wegen Corona nicht stattfinden können. Manuel Mißbach arbeitet trotzdem gerade an einem Konzept, das dieses Jahr noch verwirklicht werden könnte: Eine Auto-Kulturbühne würden die Jugendpfleger gerne starten. Doch dafür braucht es erst die Zustimmung und Unterstützung der Stadt. „Ich würde mir schon wünschen, dass es für die Menschen in Illertissen dieses Jahr noch etwas gibt“, sagt Mißbach.

Die Stadtjugendpfleger sind erreichbar unter Telefon 0175/270 31 90 (Manuel Mißbach) und 0176/229 61 500 (Kathrin Grimm). Informationen über alle Angebote der Illertisser Jugendarbeit gibt es hier.

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