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Patendiözese

29.12.2011

Eine Zeit des Segens und der Freude

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2 Bilder
Bischof Thomas Thuruthimattam berichtet über die Entwicklung in der Patendiözese.
Bild: Foto: Ursula Katharina Balken

Bischof Thuruthimattam berichtet über soziale Fortschritte in Indien

Vöhringen Es ist ein immerwährender Kampf gegen Elend und Not. Seit vielen Jahren verbindet die im Norden Indiens gelegene Diözese Gorakhpur eine Patenschaft mit der Vöhringer Pfarrei St. Michael. Aber Bischof Thomas Thuruthimattam verliert den Mut nicht. Jetzt berichtet er, welche Fortschritte in sozialen Breichen es wieder gegeben hat und dass an diesen Erfolgen die Vöhringer Pfarrei ihren Anteil hat, dafür bedankt er sich bei denen, „die uns große Hilfe und Unterstützung sind.“

Im letzten Jahr wurde eine Kapelle für die ewige Anbetung eingeweiht. „Es ist eine große Gnade Gottes für die ganze Diözese, eine geistliche Kraftquelle für unsere Dienste an den Menschen zu haben.“ Aber es wurde noch viel mehr geschaffen und auf den Weg gebracht. Ein zweites Haus für geistig Behinderte und bettlägerige Kinder in der Stadt Gorakhpur wurde eröffnet. Die Schwestern – sie nennen sich „die kleinen Dienerinnen der Vorsehung Gottes“ – erfüllen ihre Aufgabe mit viel Freude und Hingabe, lässt der Bischof die IZ wissen. Noch wohnen die Schwestern in einer Mietwohnung. Aber man sei bestrebt, ihnen ein eigenes Zuhause zu bauen, dafür müsse aber erst ein Grundstück erworben werden.

In einem Dorf ist eine Schule geplant

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Fortgesetzt werde auch der Bau der Fatima-Krankenpfleger-Ausbildungsschule. Die Einrichtung soll bis Mitte nächsten Jahres fertig sein. Knapp 100 Schülerinnen sind in Ausbildung. 2010 wurde ein weiteres Missionszentrum eröffnet, und zwar in dem Dorf Bansi, das rund 100 Kilometer von Gorakhpur entfernt liegt. Auch dort ist eine Schule geplant und die Sozialentwicklung soll vorangetrieben werden. Drei Ordensschwestern führen bereits eine Grundschule, denn Bischof Thomas hält Bildung für ein ganz wichtiges Ziel. Noch sind die Schwestern und Schüler in Bansi relativ einfach untergebracht. Aber auch auf diesem Gebiet soll es Verbesserungen geben.

„Mit Freude“ berichtet Bischof Thomas, dass alle laufenden Projekte und Hilfsmaßnahmen für die Armen und Notleidenden erfolgreich fortgesetzt werden. Auch ein „Shelter Home“, eine Art Asyl für Straßenkinder, von denen es genug in der Stadt Gorakhpur gibt, wird bald angepackt werden können. Diesen heimatlosen Mädchen und Buben soll ein Zuhause geboten werden.

Der Oberhirte von Gorakhpur freut sich, dass in diesem Jahr zwei neue Priester in ihren Dienst eingeführt wurden. Zwölf neue Priesterkandidaten wurden ins Priesterseminar aufgenommen. Insgesamt sind es 35 Seminaristen. „Wir danken Gott, dass er uns noch genügend Nachwuchs schenkt.“

Aber immer noch sind schwere Krankheiten wie Malaria oder Denguefieber nicht ausgerottet. Auch Priester blieben davon nicht verschont und mussten ein Jahr in Kerala, im Süden des Subkontinents, behandelt werden. Da es keine Krankenversicherung gibt, ist dies eine große finanzielle Belastung. „Ich danke allen, die mit Spenden und Gaben helfen. Denn dadurch wird es möglich, armen und kranken Menschen zu helfen.“

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