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16.03.2009

Einen Monat lang Kulturtage

Babenhausen (fs) - Auch in diesem Jahr sind in Babenhausen wiederum Kulturtage "Kultur rund ums Schloss" geplant. Nach den positiven Erfahrungen der letzten Jahre sollen die Kulturtage erneut über einen längeren Zeitraum festgelegt werden, nämlich vom 19. Juni bis 19. Juli.

Das Programm erstellt derzeit der Arbeitskreis "Kultur, Bildung und Soziales" unter Leitung von Claudia Schäfer. Bürgermeister Otto Göppel freute sich in der Marktratssitzung darüber, dass "sich eine große Anzahl von Künstlern, Vereinen und sonstigen Einrichtungen aus Babenhausen bereit erklärt haben, an den Veranstaltungen mitzuwirken".

Konzerte im Ahnensaal

Es sollen neben den bereits klassischen Programmpunkten wie die Konzerte im Ahnensaal, unter anderem dieses Jahr mit Veronica Jochum von Moltke und der Liedertafel, wieder eine Theateraufführung des LTS ("Helden wie wir"), Liederabende und Lesungen stattfinden. Als besonderes Highlight darf nach Göppels Worten der Auftritt der Musikkabarettgruppe "Da Huawa, da Meier und i" angesehen werden.

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Diese Gruppe ist in letzter Zeit immer öfters im Fernsehen zu sehen gewesen. Allerdings sollen auch bei diesen Kulturtagen Künstler bevorzugt aus dem Raum Babenhausen Gelegenheit haben, ihre Kunst in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Während das "Summerfeeling" des Musikvereins und ein Jazz-Frühschoppen schon Tradition haben, hätte ein geplantes Freiluftkino, eine Serenade im renovierten Polizeigarten und eine Mühlenführung Neulandcharakter.

Zudem sollen französische Freunde aus den Partnerorten Argentré und Louvigné mit eingebunden werden.

Allerdings stellte Göppel klar, dass es sich bei diesen Ausführungen nur um einen kleinen Auszug aus dem umfangreichen Programm, das nach Fertigstellung in unserer Zeitung veröffentlicht wird, handelt.

Sponsoren erforderlich

Sicherheitshalber schlug Göppel vor, im Haushalt 2009 dieses Mal 8000 Euro für die Kulturtage anzusetzen, die der Marktrat kommentarlos absegnete. Eine vorläufige Kostenkalkulation ergibt laut Göppel nämlich Gesamtaufwendungen in Höhe von voraussichtlich 10 000 Euro, wobei ein Anteil, wie bei den letzten Kulturwochen, über Sponsoren abgedeckt werden wird. Göppel hofft, dass die Zuschauerresonanz auf dem Niveau der Vorjahre liegt und sich die Veranstaltungsreihe weitgehend selbst trägt.

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