Newsticker

Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Stand seit April
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Entscheidung über zwei Anträge vertagt

Gemeinderat

22.03.2011

Entscheidung über zwei Anträge vertagt

In welcher Form eine Stichstraße in Mohrenhausen ausgebaut wird, ist noch unklar

Kettershausen Statt eines Schotterweges wünschen sich die Anwohner der Stichstraße zur Buchenstraße in Mohrenhausen einen Asphaltbelag. Und der TSV Kettershausen-Bebenhausen hätte gerne eine Straßenleuchte beim Sportplatz. Mit derartigen Anträgen befasste sich der Gemeinderat Kettershausen in der jüngsten Sitzung.

Der 60 Meter lange Schotterweg – so die Vorstellung der Anwohner, soll mit einem drei Meter breiten Asphaltbelag ohne Randbefestigung versehen werden. Inzwischen sind vier Angebote eingegangen, die sich in einem Kostenrahmen von etwa 9000 Euro (für Spritzteerung) und knapp 14500 Euro (für Asphaltausbau) bewegen. Die Kosten für den Ausbau der Straße hat die Gemeinde zu tragen. Die Räte Artur Seidl, Josef Braunmiller und Paul Gottner sprachen sich gegen die günstigere und ihrer Meinung nach qualitativ schlechtere Variante einer Spritzteerung aus. Gemeinderat Peter Kleimeier gab zu bedenken, dass es in Kettershausen mehrere solcher Wege gäbe. Im Sinne der Gleichbehandlung müssten dann auch die Ausbaukosten für diese Straßen übernommen werden. Dem fügte Andreas Stiegeler hinzu: „Das würde dann eine teure Angelegenheit werden“. „Es muss von Fall zu Fall abgewogen werden“, fand Bürgermeisterin Gabriele Janowsky. Da es sich in der aktuellen Situation um drei Anwohner und eine Firma handele, die keine andere Zufahrtsmöglichkeit hätten, sei ein Ausbau gerechtfertigt, so Janowsky. Es wurde kein Beschluss gefasst. Um auch die Grenzsituation in Sachen Straßenausbau noch mit einem Angrenzer abklären zu können, wurde der Antrag zurückgestellt und die Angelegenheit vertagt.

Straßenbeleuchtung: Eigentumsverhältnisse ungeklärt

Zurückgestellt wurde letztendlich auch der Antrag des TSV Kettershausen-Bebenhausen auf Anbringung von Straßenleuchten im Bereich der Straße „Am Sportplatz“. Zwar liegt bereits ein Angebot des Überlandwerks Krumbach vor (Kosten rund 9000 Euro), doch sind die Eigentumsverhältnisse der Straßenbeleuchtung nicht geklärt. Zudem soll der neue Kommunen-Vertrag abgewartet werden. Peter Kleimeier stellte als Alternativ-Lösung vor, das Flutlicht des Sportplatzes nach dem Training etwas länger brennen zu lassen. Auch so könne die Straße in den Wintermonaten beleuchtet werden und die Kinder müssten nicht bei Dunkelheit heimgehen. Armin Henke wies auf die Möglichkeit von Anbringen von Solarleuchten hin. Er will dazu weitere Informationen einholen. (zisc)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren