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Babenhausen

24.01.2020

Er will die Zukunft Babenhausens mutig gestalten

Benedikt Neubauer will Bürgermeister in Babenhausen werden.
Bild: Sabrina Schatz

Benedikt Neubauer will Bürgermeister von Babenhausen werden. Diese Ziele setzt sich der Überraschungskandidat.

Da waren es schon drei: Mit Benedikt Neubauer strebt ein weiterer Kandidat das Amt des Babenhauser Bürgermeisters an. Der Ortsverband der Grünen nominierte den 38-Jährigen, wie berichtet, am Samstag nach. Für viele Babenhauser kommt Neubauers Kandidatur überraschend. Zu seinem Entschluss motiviert habe ihn letztlich, dass sowohl die CSU mit Amtsinhaber Otto Göppel, als auch die Freien Wähler mit Walter Kalischek Anwärter auf den Bürgermeisterposten präsentiert haben. „Ich will das Feld nicht den anderen überlassen“, so Neubauer. Dass der CSU-Ortsvorsitzende wahlkämpferische Worte in Richtung der Grünen richtete, sei ebenfalls ein Ansporn gewesen.

Neubauer, aufgewachsen in Augsburg, lebt seit elf Jahren mit seiner Familie in Babenhausen, dem Heimatort seiner Mutter. Der gelernte Schreiner arbeitet als Teamleiter im Verkauf in einem großen Möbelhaus in Ulm. Bereits bei der Wahl 2014 visierte Neubauer für die „Liste engagierter Bürger“ einen Platz im Marktrat an. „Es hat mich gewurmt, dass das nicht geklappt hat.“ Im Herbst rückte er nach dem Ausscheiden eines Rats in das Gremium nach – inzwischen als Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen und Mitbegründer des Ortsverbands, der seit eineinhalb Jahren besteht. Bei der Kommunalwahl im März bewirbt sich Neubauer, dessen Frau Kreissprecherin der Grünen im Unterallgäu ist, auch für den Kreistag.

Neubauers Leitspruch für den Wahlkampf, der angesichts der drei Kandidaten spannend werden dürfte: „Mutig Zukunft gestalten“. Er erklärt: „Als eine freie, weltoffene Gesellschaft haben wir die Zukunft selbst in der Hand.“ Sein Ziel sei es, die Bürger mehr in die Kommunalpolitik einzubeziehen und so eine konstruktive Zusammenarbeit verschiedenster Seiten zu ermöglichen. Neubauer: „Ein Bürgermeister sollte ein Motivator sein.“ Es gehe nicht darum, eine parteipolitische Linie durchzuziehen.

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Ein Bereich, der ihm am Herzen liege, betrifft Kinder und Jugendliche. „Ich finde die Idee des Jugendparlaments spannend.“ Außerdem würde er ein gemeindeeigenes Mitteilungsblatt einführen, so Neubauer. Wie berichtet, hatten die Grünen im Sommer Unmut über eine gegen ihre Partei gerichtete Kolumne in einem Werbeblatt geäußert, das in Verbindung mit der Kommune gebracht werden könnte. „Luft nach oben“ sieht Neubauer beim öffentlichen Nahverkehr.

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