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09.06.2009

Erst in einem Jahr eine einheitliche Notfallnummer

Krumbach/Illertissen Start im Herbst, Start im Frühjahr ... Mehrfach war vom zuständigen Roten Kreuz (BRK) angekündigt worden, es solle losgehen mit dem Bau der neuen Integrierten Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in Krumbach. Doch man habe nicht beginnen können, weil die Förderzusage der Regierung von Schwaben noch nicht vorgelegen habe. Die sei aber nun eingetroffen, sagt Bernhard Schlennert, Abteilungsleiter Leitstellen und Kommunikation in der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in München. Er geht davon aus, dass Ende Juli, Anfang August im Anwesen Burgauer Straße 3 in Krumbach die Baumaschinen anrollen.

Die neue Leitstelle wird sowohl die Alarmierung des Rettungsdienstes als auch der Feuerwehr koordinieren - über die einheitliche Rufnummer 112. Betreiber der Leitstelle ist das Rote Kreuz.

Die Leitstelle ist zuständig für die Kreise Günzburg, Neu-Ulm, das Unterallgäu und die Kreisfreie Stadt Memmingen. Insgesamt sind dies circa 460 000 Menschen.

Um den Standort der neuen Leitstelle hatte es ein jahrelanges Tauziehen gegeben. Beworben hatten sich das Rote Kreuz (für den Standort Krumbach) und die Feuerwehr Neu-Ulm (für den Standort Neu-Ulm). In der Versammlung des zuständigen Verbandes für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung (ihm gehören die politischen Vertreter der Kreise Günzburg, Neu-Ulm-Unterallgäu und der Stadt Memmingen an) am 8. März 2007 erhielt das BRK schließlich den Zuschlag. Seitdem laufen die Vorbereitungen für den Umbau des Anwesens in der Krumbacher Burgauer Straße 3.

Erst in einem Jahr eine einheitliche Notfallnummer

Der Umbau wird nach Auskunft von Bernhard Schlennert schätzungsweise rund 700 000 Euro kosten, die Technik circa 1,6 Millionen Euro. Angesichts dieser beachtlichen Summen sei die Förderzusage der Regierung von Schwaben von großer Bedeutung. Wichtig sei, dass die Förderzusage für eine Höhe von rund zwei Millionen Euro nun eingetroffen sei. Ende Juli/Anfang August könnten die Arbeiten starten. Bis circa Ende Oktober könnten die Gebäudeumbauten erledigt sein, eventuell bis zum Frühjahr 2010 die neue Technik installiert sein.

Drei Monate Probelauf

Dann gebe es einen zwei- bis dreimonatigen Probelauf. In dieser Zeit sei die Leitstelle aber bereits aktiv, erklärt Schlennert. Die Rettungsdienstalarmierung werde während des Probebetriebes bereits von der neuen Leitstelle übernommen, danach werde die Feuerwehralarmierung integriert. In der neuen Leitstelle sollen laut Schlennert voraussichtlich 22 Mitarbeiter beschäftigt sein, in der bisherigen Leitstelle seien es zuletzt 19 gewesen.

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