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Kellmünz

22.05.2015

Erste Pläne zur Sanierung der Illertalstraße

Es wird noch einige Zeit vergehen, bis die sanierungsbedürftige Kellmünzer Illertalstraße instandgesetzt wird. Baubeginn ist nicht vor 2018 geplant.
Bild: Armin Schmid

Kellmünzer Ortsdurchfahrt soll durchgängig verbreitert werden. Baubeginn nicht vor 2018

Die dringend notwendige Sanierung der Kellmünzer Illertalstraße steht seit Jahren im Raum und wurde immer wieder verschoben. Nun gibt es einen neuen Anlauf – die marode Ortsdurchfahrt, die gleichzeitig die Funktion der Staatsstraße 1299 erfüllt, soll saniert werden. Ein erster Entwurf, wie die neue Ortsdurchfahrt einmal aussehen könnte, wurde am Donnerstag während einer gut besuchten Informationsveranstaltung im Kellmünzer Schützenheim vorgestellt.

Nach ersten Plänen, die von Marlene Deininger und Bastian Wufka vom Staatlichen Bauamt Krumbach präsentiert wurden, soll die Straßenbreite künftig durchgängig 6,5 Meter betragen. Zudem könnte beidseitig ein Gehweg mit 1,5 Meter Breite entstehen. Um die derzeit beengten Straßenverhältnisse zu verbessern, müsste allerdings Grund zugekauft – und die ein oder andere Gartenmauer möglicherweise abgebaut werden. Wie Marlene Deininger anfügte, werde aber niemand zum Grundstücksverkauf gezwungen. Sollte die Bereitschaft zum Verkauf oder der Wunsch nach einen zweiten Gehweg nicht da sein, müsse man sich eben eine andere Lösung überlegen.

Bautechnisch wird die größte Aufgabe in der Erneuerung der Auffahrtrampe zur Illerbrücke bestehen. Die Rampenbrücke soll komplett mit Widerlager abgerissen und wieder neu aufgebaut werden. Die Baustrecke von der Rampenbrücke bis zur Staatsstraße 2031 wird 640 Meter lang sein. Die Bauzeit wird nach Angabe von Marlene Deininger etwa ein Jahr betragen. Die Illertalstraße wird während der Bauzeit gesperrt. Anlieger dürfen durchfahren.

Thematisiert wurde während der Infoveranstaltung auch eine mögliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30, da auf der Illertalstraße immer wieder Raser unterwegs seien. Wie Bastian Wufka erklärte, sei dies allerdings nicht möglich. Für Staatsstraßen gelten gesetzliche Regelungen, die dies nicht zulassen. Auch eine Linksabbiegespur in die Bahnhofstraße sei nicht praktikabel, da die Platzverhältnisse auf der Kehre zur Illerbrücke dafür zu beengt seien.

Wie Bürgermeister Michael Obst sagte, sei zudem der Mischwasserkanal in der Illertalstraße teilweise unterdimensioniert und müsse angepasst werden. Die Kosten für den Straßenausbau wird der Freistaat tragen. Den Gehweg und der Kanalausbau gehen auch zu Lasten der Marktgemeinde, die dann wiederum einen Teil auf die Anlieger umlegt. Baubeginn ist voraussichtlich nicht vor 2018. Wenn möglich, soll im Zuge der Straßensanierung auch ein Fußgängerüberweg über die Staatsstraße 2031 gebaut werden. (sar)

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