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28.02.2015

Erweiterung des IGV könnte billiger werden als erwartet

Das Illertal-Gymnasium wird erweitert und saniert. Die Arbeiten hinken zwar dem Zeitplan hinterher, das Ganze könnte aber billiger werden.

Derzeit liegen die Kosten eine Million Euro unter Plan

Eine schlechte und zwei gute Nachrichten verkündete Landrat Thorsten Freudenberger in der jüngsten Sitzung des Kreis-Bauausschusses: Die schlechte ist, dass die Bauarbeiten am Illertal-Gymnasium dem vorgesehenen Zeitplan hinterherhinken – aktuell um circa vier Wochen. Die guten Nachrichten: Die Fachleute sind zuversichtlich, dass der momentane Rückstand aufgeholt werden kann und die Erweiterung und Sanierung der Illerzeller Schule zum angepeilten Termin Anfang September abgeschlossen sein werden – und möglicherweise weniger kosten werden als im Voraus berechnet.

Zunächst liefen die Arbeiten wegen der milden Temperaturen vor Weihnachten sozusagen wie geschmiert, manchmal wurde sogar an Samstagen geschafft. Wegen diverser Überraschungen im Boden und des schlechten Wetters im neuen Jahr kam es aber zu Verzögerungen, die den vorgesehenen Zeitplan gehörig durcheinanderwirbelten und sich zu einem Rückstand von sechs Wochen summierten. Mittlerweile wurden zwei Wochen wieder aufgeholt. Laut Landrat steht der Rohbau des Verbindungsbaus, im März sollen die ersten Fensterelemente geliefert werden. An der Ostseite haben die Fassadenarbeiten begonnen, die neuen Fenster werden demnächst geliefert und eingebaut. Nach Freudenberger werden die „wesentlichen Bauarbeiten“ Ende Juli fertig sein. Weil etliche Arbeiten günstiger als ursprünglich angenommen erledigt wurden, hat sich eine „Kostenreserve“ von circa einer Million Euro angesammelt. Ob es diesen Überschuss auch noch gibt, wenn Schüler im renovierten Gymnasium unterrichtet werden, vermochte der Landrat nicht abzuschätzen, da er aus Erfahrung weiß, dass bei derartigen Projekten immer wieder unliebsame – sprich: teure – Überraschungen auftreten können, die das momentane Plus rasch reduzieren oder gar in ein Minus verkehren können.

Freudenberger bleibt aber zumindest „vorsichtig optimistisch“, dass die IGV-Sanierung günstiger ausfällt als hochgerechnet. (kr)

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