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Osterberg

11.05.2019

Es gibt neue Pläne für die Osterberger Ortsdurchfahrt

Der Gemeinderat ist gegen eine Verengung an dieser Stelle.
Bild: A. Schmid

Das Staatliche Bauamt musste neu planen. Die Straße könnte dadurch enger werden. Doch der Gemeinderat ist dagegen.

Das Staatliche Bauamt Krumbach hat den letzten Bauabschnitt der Osterberger Ortsdurchfahrt erneut umgeplant. Im Gemeinderat gab es dafür wenig Verständnis. Konkret geht es um die Oberrother Straße an der Einmündung zum Schlossweg. Bürgermeister Rainer Schmalle teilte mit, dass die Grundstücksverhandlungen dort nicht komplett erfolgreich waren. Deshalb habe das Bauamt nun eine Verengung der Fahrbahn an der betreffenden Engstelle in den Plan mit einbezogen.

Laut Bürgermeister hänge die Entscheidung auch mit einem Bauvorhaben des benachbarten Geschäfts Creativ Schmiede Brautmoden zusammen. Das erforderliche Grundstück könne nur gekauft werden, wenn es mit der Baugenehmigung auch klappe. Die liegt derzeit noch beim Landratsamt. Doch die Zeit wird knapp: Laut Schmalle müssen die Pläne bis Ende August fertig sein. Die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt würde sich im Bereich der Creativ Schmiede auf einer Länge von 25 Metern auf rund vier Meter verengen. Die Gehwege würden bestehen bleiben. Ein großer Nachteil wäre jedoch, dass Schwerlastverkehr und größere Fahrzeuge aus dem Schlossweg kommend in die Oberrother Straße (in Richtung Feuerwehrhaus) nicht mehr um die Kurve fahren könnten.

Schmalle plädierte dafür, die Planung nicht zu blockieren und zweigleisig weiterzuplanen. Bei erfolgreichen Grundstücksverhandlungen könne die alte Variante wieder aus der Schublade geholt werden. Der stellvertretende Bürgermeister Alexander Hruschka machte deutlich, dass man im betreffenden Bereich keine Engstelle haben will. Rätin Sigrid Zanker schlug vor, den Gehweg vor der Engstelle enden zu lassen und den frei werdenden Platz der Fahrbahn zukommen zu lassen. Der Gehweg werde nach der Engstelle ohnehin nicht weitergeführt. Mehrere Räte waren sich dahingehend einig, den Druck auf das Genehmigungsverfahren für das Bauvorhaben des Brautmodengeschäfts zu erhöhen und damit die Grundstücksverhandlungen zu beschleunigen. Mit einer Gegenstimme sprach sich das Osterberger Ratsgremium für ein Festhalten an der alten Planungsvariante und eine Beschleunigung der Grundstücksangelegenheiten aus.

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