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Städte-Partnerstadt

24.07.2020

Es steht ein stressiges Jahr an

Helga Sonntag
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Helga Sonntag

Die Bretonische Woche wird auf 2021 verschoben. Das bedeutet für die Freunde aus Illertissen und Carnac, drei Besuche in einem Jahr zu organisieren

Die bereits 46 Jahre währende Freundschaft zwischen den Städten Illertissen und Carnac in Frankreich ist von Kontinuität gekennzeichnet. Dazu gehört gewissermaßen auch, dass in der konstituierenden Sitzung des Carnac-Komitees erneut Helga Sonntag zur Präsidentin der Städtepartnerschaft und Sabine Bumiller als Stellvertreterin gewählt wurden.

Im für die kommenden sechs Jahre neu aufgestellten Komitee sitzen Bürgermeister Jürgen Eisen, acht Stadträte, drei Mitglieder des Freundeskreises Carnac, die Ehrenmitglieder Marianne Schuler und Peter Althoff sowie 16 Interessierte aus der Bürgerschaft.

Die wiedergewählte Partnerschaftspräsidentin Helga Sonntag ließ anhand von Bildern Höhepunkte der gegenseitigen Freundschaftstreffen Revue passieren, teils mit internationalem Flair. So kamen 2016 zur Bretonischen Woche in Illertissen Vertreter aus Illertissens anderer Partnerstadt Loket in Tschechien. Die Loketer wiederum waren im Jahr 2018 einer Einladung nach Carnac gefolgt, um sich dort der bayerisch-schwäbischen Woche mit den deutschen und französischen Freunden anzuschließen.

Damit war die Präsidentin auch ganz schnell in der, unter dem Einfluss der Corona-Pandemie stehenden Gegenwart angekommen und der im Herbst mit Besuch von Oktoberfest, Musiknacht und Ausflügen geplanten Bretonischen Woche in Illertissen. Sonntag sagte: „Ich wollte den Freunden in Carnac nicht vorgreifen, aber nun haben sie beschlossen, ihren Besuch in Form der Bretonischen Woche um ein Jahr zu verschieben und dabei das fertig geplante Programm zu übernehmen.“ Das werde zwar „Hardcore“, denn dann stehen in einem Jahr drei Besuche an, die organisiert werden müssen. Zum einen der regulär anstehende gegenseitige Jugendaustausch im Februar aus Frankreich sowie der Gegenbesuch in den Pfingstferien und eben die Bretonische Woche.

Sonntag erklärte den Vorteil an dem straffen Programm, indem die einmal geschaffene Struktur der abwechselnden Freundschaftstreffen beibehalten werde: „So können wir wie geplant im Jahr 2024 unser 50-jähriges Freundschaftsjubiläum begehen.“

Optimistisch ergänzte sie: „Als Freunde werden wir das schon schaffen.“ Die Franzosen bräuchten ihren fix und fertig geplanten Aufenthalt nur umzusetzen. Das größere Problem sei dann, in Illertissen nächstes Jahr genügend Quartiere zu finden. Das heißt konkret im Februar für die Jugendlichen sowie im Herbst für die Erwachsenen oder Familien.

Die Bürger der Partnerstädte dürfen sich somit auf ein Jahr der besonders intensiven Begegnungen freuen. Wenn man so will aber nicht ungewöhnlich in einer über Jahrzehnte gewachsenen Freundschaft.

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