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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland

30.03.2009

Finn und das Fotofinish

Köln (pim) - Jetzt haben die Basketballer von Ratiopharm Ulm auch den Kölner Energy-Dome erobert: Nach den Niederlagen in der Domstadt in den beiden ersten Bundesliga-Jahren setzten sich die Ulmer am Samstag in einem Herzschlag-Finale mit 80:78 (42:41) durch. Sean Finn erzielte praktisch mit der Sirene den entscheidenden Korb und der Ulmer Trainer Mike Taylor gab zu: "Wir waren von zwei guten Mannschaften die glücklichere." Aber eben auch die mit der höheren Konzentration und Intensität, die in dieser Saison in aller Regel die engen Spiele für sich entscheidet.

Zehn-Punkte-Führung schon im dritten Viertel

Bei einer Zehn-Punkte-Führung nach einem Dreier von Lee Humphrey in der 27. Minute schienen die Ulmer die Sache unter Kontrolle zu haben und auch kurz nach Beginn des letzten Viertels war der Vorsprung nach einem Korb von Jeff Gibbs noch zweistellig (65:55).

Doch noch war Köln nicht geschlagen. Stevan Milosevic führte seine Mannschaft mit acht Punkten in Serie wieder heran und Michael Jordan schloss einen 9:0-Lauf mit einem Dreier zum 68:68 ab (36).

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Von nun an wechselte die Führung ständig. Genau 28 Sekunden vor dem Ende des Spiels stellte Dru Joyce auf 78:76 für Ulm. Anschließend das fünfte Foul von Romeo Travis an Milosevic. Der von der Linie schwache Montenegriner vergab zwar beide Freiwürfe, schnappte sich aber selber den Rebound und glich aus zum 78:78.

Knapp fünf Sekunden noch auf der Uhr, Lee Humphrey brachte den Ball nach vorne zu Sean Finn und der Center machte mit der Sirene den 18. Ulmer Saisonsieg im 27. Spiel perfekt.

Lee Humphrey meldete sich nach seinem Null-Punkte-Spiel in Berlin in Köln als bester Werfer mit 17 Punkten und fünf Dreiern bei sechs Versuchen eindrucksvoll zurück. Erneut prima drauf war auch Sebastian Betz: in nur gut 15 Minuten Spielzeit 16 Punkte bei einer Trefferquote von 60 Prozent und das unter den Augen von Bundestrainer Dirk Bauermann. Dru Joyce bastelte mit acht Assists weiter an seiner Statistik als bester Passgeber der Bundesliga.

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