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Babenhausen

10.05.2015

Firmen im Fuggermarkt bündeln ihre Kräfte

Zahlreiche Vorführungen lockten die Besucher an die Stände.
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Zahlreiche Vorführungen lockten die Besucher an die Stände.
Bild: Fritz Settele

Regionale Wirtschaft präsentiert sich bei der Leistungsschau 2015 in Babenhausen vielfältig.

Alle fünf Jahre präsentieren sich Handel, Dienstleistungsgewerbe, Handwerk und Industrie aus dem Raum Babenhausen bei einer großen Gewerbeschau. Bei der „Leistung 2015“ zeigten am Wochenende nun knapp 70 heimische Firmen ein breites Spektrum. Das Angebot nahmen Tausende von Besuchern – vor allem am Sonntag – an. Auf rund 6000 Quadratmetern Ausstellungsfläche entwickelte sich ein lebhafter Hoigata.

Der Vorsitzende der Gewerberegion Babenhausen, Kay-Uwe Bertram, sprach bei der Eröffnung von einer Plattform für die heimische Wirtschaft, um sich mit all ihrer Vielfalt und Leistungsfähigkeit zu präsentieren. Die Leistungsschau stelle einen „großen Motor für die Ortsentwicklung“ dar und sorge gleichzeitig für „Attraktivität und ein lebenswertes Umfeld“. Bertram freute sich, dass im Fuggermarkt erneut etwas gelungen ist, was es in oftmals größeren Orten bereits nicht mehr gibt, eine gemeinsame Schau der heimischen Firmen. Deren große Pluspunkte seien nicht nur das kundenorientierte Gespräch, sondern auch regionale Produkte und der Service vor Ort. Damit gelte es, zu punkten und dem reinen Internethandel die Stirn zu bieten.

Bertrams besonderer Dank galt all denjenigen, die zum Gelingen der Leistung 2015 beigetragen hatten – vor allem seinem verstorbenen Amtsvorgänger Franz Schlögel, der diese Ausstellung initiiert und bis kurz vor seinem Tod engagiert organisiert und vorangetrieben hatte. Bertrams Wunsch nach guten Kundengesprächen und Kontakten sollte sich erfüllen, wie eine erste Bilanz bei den Ausstellern bestätigte.

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Bürgermeister und VG-Vorsitzender Otto Göppel dankte den „zahlreichen fleißigen Helfern“, galt es doch, im Vorfeld der Leistung 2015 einige Arbeit zu schultern. Hier habe das heimische Gewerbe eine „gute Gelegenheit, sich zu präsentieren und zu punkten“ – vor allem mit individuellem Service. „Kreativität, Einsatz und Know-how“ seien einige der Merkmale der heimischen Wirtschaft. Vor allem gelte es, den Wirtschaftsstandort Babenhausen zu stärken, denn „wenn es den Betrieben gut geht, geht es auch der Gemeinde gut“. Dies beziehe sich nicht zuletzt auf die zahlreichen Arbeits- und Ausbildungsplätze, die so bereitgestellt werden. Göppel betonte, dass sich der Wirtschaftsraum Babenhausen mit einer der geringsten Arbeitslosenquoten in ganz Deutschland schmücken könne. Stellvertretender Landrat Helmut Koch zeigte sich ebenfalls von der Leistung 2015 begeistert. In der Region stünden die heimischen Betriebe noch zusammen und hätten gemeinsam diese Ausstellung auf die Beine gestellt.

Von A wie Automobil bis Z wie Ziegelwerk reichte die Palette auf dem Ausstellungsgelände. Auch die Illertisser Zeitung war mit einem Stand vor Ort. Redaktionsleiter Bernhard Junginger führte zahlreiche Gespräche mit Gewerbetreibenden, aber auch mit Besuchern, die sich für die Heimatausgabe der Augsburger Allgemeinen interessierten.

Vor allem am Samstagnachmittag machte es sich wegen des Wetters positiv bemerkbar, dass ein Großteil der Anbieter in dem 1500 Quadratmeter großen Ausstellungszelt Platz gefunden hatte. Zudem hatte der benachbarte Industriebetrieb Kößler Technologie nicht nur die Lehrlingswerkstatt an beiden Tagen geöffnet, sondern erwies sich mit seinem Tag der offenen Tür inklusive Betriebsführungen als zusätzlicher Magnet.

Trotz des wechselhaften Wetters am Samstag vermeldete Kay-Uwe Bertram für diesen Tag über 1200 zahlende Besucher. Dies seien sogar einige mehr als vor fünf Jahren, als es ein etwas größeres Ausstellerverzeichnis gab. Sollten sich diese Zahlen als Prognose für den Sonntag eignen, dürften allein an diesem Tag weitere rund 3000 Besucher gekommen sein. Der Menschenansturm schien das zu bestätigen, sodass zeitweise die Plätze in den Biergärten, vor allem am Sonntagnachmittag, Mangelware waren.

Und damit es den Kindern nicht langweilig wurde, gab es ein großes Angebot, von Schminken und Rollenrutschbahn bis hin zur Hüpfburg.

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