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Versammlung

24.02.2014

Fischer ziehen positive Bilanz

Jugend setzt sich für Bestandserhalt ein

Illertissen Die Mitglieder sind zufrieden, der Verein ist finanziell abgesichert und die Jugendarbeit floriert. Das konnten die beiden Vorsitzenden des Fischereivereins Illertissen-Dietenheim, Thomas Kaufmann und Günther Breibeck, bei der Hauptversammlung des Vereins im Illertisser Schützenheim bekannt geben. Breibeck lobte vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Mitgliedern. Zwar sei man nicht immer einer Meinung, treffe jedoch Entscheidungen zum Wohle des Vereins. Und das sei die Hauptsache.

Zudem haben die Fischer keine Nachwuchssorgen. 32 aktive Mitglieder zählt die Jugendgruppe des Vereins aktuell. Hauptbeschäftigung der Jungfischer ist der Bestandserhalt in den Gewässern. Aus diesem Grund setzten sie 30000 Eier von Regenbogenforellen und Äschen aus. Dabei schreckten sie auch die eisigen Wassertemperaturen der Iller nicht. Für die Jungfischer war das Aussetzen der Eier zugleich ein Exkurs in die Biologie. So lernten sie, die Anforderungen von Forellen und Äschen an ihren Lebensraum besser einzuschätzen.

Aber auch bei sonstigen Veranstaltungen wie der Flurputzete in Dietenheim und Illertissen sind die jungen Angler mit dabei. Neben dem Angeln lernen sie jedoch auch die Theorie hinter ihrem Hobby. Auf dem Lehrplan stehen Artenkunde und Knotenkunde sowie Zielwerfen mit der Angel. Dieses Können müssen Sie dann beim jährlichen Tag der Schwäbischen Fischerjugend im Vergleich zu anderen Jugendlichen aus Schwaben unter Beweis stellen. Dieses Jahr findet das Jugendlager in Illertissen statt. Für den Fischerverein Illertissen-Dietenheim bedeutet das: zusammenhalten. Gut 350 Jugendliche plus Betreuer müssen während der Fischertage versorgt werden. Um mit diesem Ansturm fertig zu werden, werden die Fischer die Gewässer der Iller mit ein bis zwei Jahre alten Jungfischen bestücken. Das teilten die Gewässerwarte Hans Hahn und Ulrich Weilinghaus mit. Auch in den Seen wird eine entsprechende Anzahl an jungen Zandern, Schleien und Karpfen ausgesetzt.

Thomas Kaufmann konnte zudem alle Fischer beruhigen. Auch in diesem Jahr kann das traditionelle Königsfischen stattfinden. Die Anzeige der Tierschutzorganisation Peta aus dem Vorjahr wurde von der zuständigen Staatsanwaltschaft inzwischen abgewiesen. (az)

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