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Vöhringen

19.11.2019

Französische Sänger erheben in Vöhringen ihre Stimmen

Bis zu 100 Sängerinnen und Sänger standen auf der Bühne im Vöhringer Kulturzentrum.
Foto: Ursula Katharina Balken

Der Vöhringer Chor „Wir-r-sing“ hat ein Konzert mit Sängern aus Frankreich gegeben. Wie sich der Dirigent der Gastsänger zu Europa bekannte.

Musik verbindet – wie wahr diese Worte sind, hat sich beim großen Konzert der Chorgemeinschaft „Le Musigone“ aus dem französischen Besançon und der Vöhringer Singgruppe „Wir-r-sing“ gezeigt. Die Franzosen waren mit 100 Sängerinnen und Sängern angereist. Im Foyer des Wolfgang-Eychmüller-Hauses wurde sich munter unterhalten, die Vorfreude auf das besondere Konzert war spürbar.

Beide Chöre zeigten dann eindrucksvoll, wie hoch sie ihren musikalischen Anspruch legen. Entsprechend laut war der Beifall, vor allem wenn Solisten auf der Bühne standen. Bürgermeister Karl Janson begrüßte die Gäste und verwies darauf, wie wertvoll die Freundschaft zwischen den beiden Ländern Frankreich und Deutschland ist.

Dirigent trägt die Nationalfarben Frankreichs

Star des Abends war Maxime Nicolas, Dirigent des französischen Chores. Er trug eine Jacke in den Nationalfarben der Tricolore. Als er diese auszog und sich dem Publikum in einem T-Shirt zuwandte, das den Sternen-Kranz der Europäische Union zeigte, erntete er jede Menge Beifall Beifall für dieses Bekenntnis zu Europa.

Magda Cerna, mit prägnanter Gestik am Pult, eröffnete das Programm mit dem Stück „Bara Ba“. Die Sänger unterstrichen ihre Melodien mit entsprechender Körpersprache. Es folgten bekannte Lieder wie „Singen macht Spaß“, „Über den Wolken“ von Reinhard Mey oder „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay, bei denen die Knabenstimme von Gabriel Reischmann hervorstach. Auch Katharina Zell mit ihrem jugendlichen Sopran, umgarnt von Helen Sophie Schmitt, zeigten ihr musikalisches Talent. Auch Lieder von Andrew Lloyd Webber oder Hits wie „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel gaben die Musiker im Vöhringer Kulturzentrum zum Besten.

Dirigentin Cerna hatte ehrgeizig daran gearbeitet, einen zu Chor schaffen, der mit brillanten Interpretationen begeistert. Damit ist die Gruppe Wir-r-sing eine lebhafte Ergänzung zum Repertoire in der Vöhringer Chorlandschaft. Die Begleitung am Flügel übernahm Daniel Gräser, Dirk Schilling moderierte zweisprachig. Am Konzert beteiligten sich auch Bernd Schmitt an der Klarinette und die Mitglieder des Staiger Kinderchores.

Sänger aus Frankreich präsentieren Stück von Edith Piaf

Maxime Nicolas, der Musikalität und Humor charmant bündelt, dirigiere ohne Notenpult und avancierte zum Liebling des Publikums. Fast 100 Sängerinnen und Sänger standen in T-Shirts in den Nationalfarben Frankreichs auf der Bühne. Sie sangen Lieder wie „L’Hymne à l’amour“ von Edith Piaf oder „Le Soldat“ von Florent Pagny. Die meisten Beiträge waren Arrangements von Chorleiter Maxime Nicolas.

Die Chorsätze waren geprägt von der Kraft der vielen Stimmen, die Freude am gemeinsamen Singen hatten. Die Volksweise „Abschiedslied“ aus Kärnten, das die beiden Chöre gemeinsam sangen, wurde zu einem anrührenden Finale.

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