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13.07.2010

Freistaat will für Sicherheitswacht zahlen

Vöhringen Die Vöhringer Sicherheitswacht existiert seit zehn Jahren. "Und sie hat sich bewährt", resümierte Bürgermeister Karl Janson vor dem Hauptausschuss.

Die Sicherheitswacht wird mit eigenen Mitteln finanziert. Sie kostet rund 12 500 Euro pro Jahr. Jetzt bietet sich die Möglichkeit, dass sich die kommunale Sicherheitswacht der staatlichen angliedert und auch vom Freistaat bezahlt wird. Bürgermeister Karl Janson begrüßt im Prinzip diese Entscheidung des Bayerischen Innenministers, will aber auch künftig die Möglichkeit haben, eigenverantwortlich in Absprache mit der Polizei Illertissen die Einsatzorte festzulegen.

Auswahl und Ausbildung durch die Polizei

Derzeit sind acht Personen in Vöhringen ehrenamtlich im Einsatz. Sie tauchen an den neuralgischen Punkten im Stadtgebiet auf. Auf jedes Mitglied kommen rund 200 Einsatzstunden im Jahr. Sie stärken, so Janson, das Sicherheitsgefühl der Bürger. Die Auswahl und Ausbildung der Mitglieder der Sicherheitswacht übernimmt die Polizei, die zudem den Einsatz in Absprache mit der Stadt Vöhringen steuert. "Die Sicherheitswacht ist zum festen Bestandteil der Sicherheitsfürsorge geworden", sagte Janson, "ihre Mitglieder leisten vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz." Durch zuverlässige Kontrollgänge habe es schon wichtige Hinweise gegeben. Dieses Engagement ist, so Janson, mit Geld nicht zu messen.

Freistaat will für Sicherheitswacht zahlen

Jetzt hat das Bayerische Kabinett beschlossen, die staatlichen Sicherheitswachten von derzeit 538 in den kommenden zwei Jahren auf rund 1000 flächendeckend aufzustocken. Senden und Vöhringen unterhielten als einzige Städte im Freistaat bislang kommunale Sicherheitswachten, sozusagen auf eigene Kosten. Jetzt wurde ihnen angeboten - unsere Zeitung berichtete - dass die kommunalen Sicherheitseinrichtungen in die staatlichen übernommen werden sollen.

Stadträte wollen Wacht als dauerhafte Einrichtung

Jetzt muss sich die Stadt bis Ende Juli entscheiden, ob ihre Sicherheitswacht Bestandteil der staatlichen Einrichtung werden soll. Bürgermeister Janson betonte im Hauptausschuss, dass er Gespräche mit dem bayerischen Innenministerium geführt habe. Dabei habe er sich ausdrücklich dafür eingesetzt, die Einsätze in der Stadt in Absprache mit der Polizei einvernehmlich festzulegen.

Nachdem Kosten gespart werden könnten, spricht sich die Verwaltung für das Angebot des Freistaates aus. Der Hauptausschuss stimmte dem zu.

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