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Personenschützer mit Corona infiziert: Heiko Maas in Quarantäne

16.03.2009

Fremde Wörter

Sie haben wirklich recht, lieber Leser! Mea culpa (lat. für meine Schuld), shame on me (engl. für Schande auf mich). Schließlich leben wir in Deutschland, sprechen Deutsch und sollten auch so schreiben. Vor allem in der Zeitung. Denglisch - no go (eingedeutscht für "Deutsch-Englische-Wortmixtur" - geht nicht). Und wenn wir es nicht tun, aus welchen Gründen auch immer, so wäre es angebracht, das fremde Wort im Text auch zu erklären. So (nicht) geschehen in Tigers jüngstem Bericht über einen Chauffeurservice-Unternehmer (frz. für Fahr-Dienst), den die Zeitungskatze ganz selbstverständlich als "Concierge" am Steuer betitelte. Der Anruf in der Redaktion folgte auf dem Fuße. "Was bitteschön bedeutet dieses Wort?", fragte der Abonnent (frz. für Dauerbezieher von Zeitungen) aus Babenhausen. Und er hatte recht. Selbst beim mehrfachen Herumfragen im Bekanntenkreis und Nachschlagen in Fremdwörterlexika habe der Leser die Bedeutung nicht finden können. Einmal war der Begriff mit "Hausmeisterin" (frz.) erklärt, beim zweiten Mal mit "Portier". Aber was sollte das nun genau aussagen? Was Tiger eigentlich wollte: Der Concierge (international) kümmert sich im Hotel um die Sonderwünsche der Gäste. Und im übertragenen Sinne hatte das Wort so auch auf den im Artikel Beschriebenen gepasst. Sorry (engl. für Entschuldigung), sorry und nochmals sorry. Ich gelobe Besserung. Promised! (engl. für versprochen). O.k.?

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