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Konzert

23.02.2015

Freundschaft und Fernweh

Unter dem Leitgedanken „Mit Freunden, Bekannten und Musikliebhabern zuhören und auch gemeinsam singen“ hatten Josef Oehl und Lucia Dreier einen Live-Abend mit heimischen Künstlern organisiert. Rechts im Bild Reinhard Frauendorfer (Ginger) auf dem Cajon.
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Unter dem Leitgedanken „Mit Freunden, Bekannten und Musikliebhabern zuhören und auch gemeinsam singen“ hatten Josef Oehl und Lucia Dreier einen Live-Abend mit heimischen Künstlern organisiert. Rechts im Bild Reinhard Frauendorfer (Ginger) auf dem Cajon.

In der Babenhauser Jugendbildungsstätte begeistern fünf heimische Künstler mit einem abwechslungsreichen Musikabend

Wer bisher der Meinung war, Oldies wie John Denvers „Leaving on a Jet Plane“ oder „Proud Mary“ von CCR passten nicht zu alten Volksliedern wie „Die Gedanken sind frei“ und schon gar nicht zu Weisen von Hermann Löns wie „Auf der Lüneburger Heide“ oder Seemannsliedern, zum Beispiel dem Shanty „Hamburger Veermaster“, der hat seine Meinung beim Besuch des Live-Musik-Abends in der Jugendbildungsstätte vielleicht geändert. Auf alle Fälle durften die Besucher staunen, was heimische Sänger und Musiker so alles auf die Bühne bringen können.

Zwei Stunden lang den Alltag vergessen

Unter dem Motto „Mit Freunden, Bekannten und Musikliebhabern zuhören und auch gemeinsam singen“ hatten Josef Oehl und Lucia Dreier, Reinhard Frauendorfer (Ginger) sowie Ursula und Karl Goebel ein Programm zusammen- gestellt, das zwei Stunden lang den Alltag vergessen ließ. Die zahlreichen Besucher, die sich teilweise mit Stehplätzen zufrieden gaben, ließen sich von der bunt zusammengestellten musikalischen Melange überraschen. Denn dank des Ideenreichtums der fünf Babenhauser Künstler war für jeden Geschmack etwas dabei.

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Als Initiatoren des Konzertabends hießen Josef Oehl und Lucia Dreier ihre Gäste mit einem herzlichen „Freunde, lasst es uns einmal sagen“ willkommen. Zur eigenen Gitarrenbegleitung servierten sie den Schürzenjäger-Hit „Alles braucht im Leben seine Zeit“, den aus den 1970er-Jahren stammenden Schlager „Sylvias Mutter“ und John Denvers „500 Miles“. Zu Cajon-Rhythmen luden auch die Vorträge „Nessaja“, der Santiano-Hit „Leinen los!“, „Green grass of home“ von Tom Jones oder „Wilds Wossa“ von der Schlagerband Seer zum Mitsummen an. Spätestens bei den „Gschupfte Nudla“ der Waschhausvereinigung war Mitsingen einfach obligatorisch.

„Leben ist mehr“, verrieten Ulla und Karl Göbel in einem Lied von Rolf Zuckowski. Mit ihren hervorragend harmonierenden Stimmen lösten sie im plattdeutschen Duett mit „Dat du min leevsten büst“ begeisterten Applaus aus. Ältere Besucher fühlten sich bei der Volksweise „Lang ist’s her“, aber auch in „Du, du liegst mir im Herzen“ und „Die Gedanken sind frei“ in Kindheitstage versetzt.

Musikalische Schmankerl aus dem Norden Deutschlands

Als gebürtiges Nordlicht hatte Karl Göbel einige Schmankerl aus seiner Heimat parat: „Wo die Nordseewellen schlagen an den Strand“, „Fahr mich in die Ferne mein fremder Matrose“ und „Schön ist die Liebe im Hafen“. Als zu mitreißenden Cajon-Rhythmen „Das alte Haus von Rocky Docky“ erklang, sangen, klatschten und wippten die Besucher begeistert mit. Das so richtig in Stimmung gekommene Publikum durfte bei einigen Liedern, darunter „Wenn der Tag zu Ende geht“ und der Gassenhauer „Sierra Madre“, gesanglich aktiv werden, ehe es beziehungsreich hieß „Gute Nacht, Freunde“. (clb)

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