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Gemeinderat

27.02.2015

Gasthaus Rose: Sanierung wird teurer

Der Umbau steht kurz bevor: Das Gasthaus Rose in der Königsstraße in Dietenheim soll freundlicher werden. Die Stadt hat mit dem neuen Pächter und einem Architekten bereits ein Konzept entwickelt.
Bild: Verena Mörzl

Mit dem Pächterwechsel kommt der Umbau. Warum das Vorhaben in Dietenheim nötig ist und was sich dadurch verändert

Das Gasthaus Rose in Dietenheim wird umgebaut. Nach 33 Jahren beendet das Ehepaar Häußler seinen Dienst in der Traditionsgaststätte und nimmt sich eines neuen Projekts an: dem Dietenheimer Hotel Peterhof. Die Stadt, der das Gasthaus gehört, hat sich nach langer und schwieriger Suche für Rolf Niedermanner als neuen Pächter entschieden. Doch bevor dort wieder gekocht wird, stehen große Baumaßnahmen an.

Wie das Vorhaben genau aussehen soll, hat Architekt Jens Ladel in der vergangenen Gemeinderatssitzung vorgestellt. Zusammen mit Bürgermeister Christopher Eh, Pächter Niedermanner, Bauamtsleiter Christoph Koßbiehl und den jeweiligen Fachingenieuren wurde der Zustand der Rose bis ins kleinste Detail untersucht.

Vor allem technische Geräte und die Bodenbeläge seien stark veraltet. Schlechte Noten, so der Architekt, haben auch die Abwasserrohre bekommen: Bei ihnen wurde Lochfraß festgestellt. Der Bürgermeister ist davon nicht überrascht. Solch eine Alterserscheinung tauche eben mit den Jahren auf: „Das ist nicht ungewöhnlich nach 38 Jahren.“

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Die veranschlagten 260000 Euro reichen für die Arbeiten allerdings nicht aus, insgesamt soll die Gemeinde nach Abschluss des Umbaus rund 327000 Euro zahlen. 67000 mehr – das liegt auch an der Erneuerung der sanitären Anlagen. In Zukunft wird es ein behindertengerechtes WC geben. Das soll neben dem Biergarten-Eingang entstehen. Der wiederum erhält einen Windfang. Damen- und Herrenklo behalten ihren Platz, werden allerdings grundsaniert und im Grundriss verändert. Sie bekommen einen Vorraum, sodass der Toilettenbesucher nicht direkt vom stillen Örtchen in den Gästebereich treten muss.

Zudem will Ladel im Auftrag des neuen Pächters ein Konzept wählen, dass zwar den Charakter der Rose aufrechterhält, ihr gleichzeitig aber ein freundlicheres Aussehen verleiht. Ein neues Belichtungskonzept, ein hellerer Eingangsbereich zur Königsstraße und zum Biergarten sowie die Neupolsterung stehen unter anderem auf der Liste. Gemeinderatsmitglied Toni Endler ergänzte, dass man um eine Sanierung nicht herumkomme. „Die Rose ist der Kernpunkt der Kommune.“ Die Maßnahmen seien eine wichtige Investition. In der Sitzung wurde einstimmig beschlossen, dass die Arbeiten ab Mai beginnen können. Die Gaststätte soll im besten Fall Anfang August im neuen Stil eröffnen.

Auch in der Kindertagesstätte St. Maria in Regglisweiler soll bald weitergebaut werden. So richtig im Garten austoben können sich die Buben und Mädchen dort nicht, denn angepflanzt und Rasen gesät werden könne erst nach der Frostperiode. Wie Bürgermeister Christopher Eh mitteilte, wurde der Boden im Spielbereich bereits geebnet und rings um den Kindergarten die Pflasterarbeiten abgeschlossen. Für die vorgezogenen Bauarbeiten, die nach Auftragsvergabe losgehen sollen, gab es in der Sitzung keine Gegenstimme.

Bauamtsleiter Koßbiehl will in einem Gremium zudem prüfen, ob der Energieverbrauch von Straßenlaternenweiter gesenkt werden kann. Neue Lampen, zum Beispiel in Neubaugebieten, werden derzeit auf LED-Technik umgerüstet. Bei der Reparatur von bestehenden Laternen baut die Stadt Natriumdampflampen ein. Ob in Zukunft das Licht öfter aus bleibt, wollen die Verantwortlichen noch überdenken und nach Lösungsvorschlägen suchen. Die Sicherheit solle nicht leiden. Darüber waren sich Eh und Koßbiehl einig.

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