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Landratswahl im Unterallgäu

20.02.2012

Gefällt mir: Kandidaten auf Facebook

Wahlkampf im Internet

Landkreis Barack Obama hat es getan, jetzt kommt keiner mehr aus. Der US-Präsident soll die Wahl nicht zuletzt wegen seiner großen Internet-Präsenz gewonnen haben. Erfolg macht hellhörig. Marita Kaiser, parteifreie CSU-Kandidatin für die Landratswahl, ist mächtig aktiv auf Facebook, wo sie inzwischen 267 Freunde hat.

Kaiser lädt Bilderstrecken hoch, die ihr treuer Begleiter, ihr Mann, gemacht hat. Es sind fröhliche Aufnahmen vom Fasching, vom Skifahren, von Begegnungen mit Politikern und normalen Menschen. Hin und wieder wird es auch politisch.

Vor allem aber sind es die bunten Bilder, auf die Kaiser setzt. Keiner kommt da aus. Und nie ist die Kandidatin fern. Gefragt wird ohnehin keiner, ob er auf der Seite der Wahlkämpferin auftauchen mag. Marita Kaiser ist überall.

Den Gegenentwurf auf Facebook liefert Hans-Joachim Weirather. 49 Freunde hat er gefunden. Eigentlich findet er Facebook ja doof. Irgendeiner aus seiner Wahlkampfriege muss den Landratskandidaten der Freien Wähler überzeugt haben, auch was ins Internet reinzustellen. Das macht man heute eben so. Und so weist Weirather halt hin und wieder auf seine Wahlauftritte hin.

Dank Facebook sind sich die Kandidaten nahe gekommen

Immerhin: Dank Facebook sind sich beide Kandidaten menschlich richtig nahe gekommen. Weirather ist als Bergfreund zu sehen. Und Marita Kaiser gratuliert: „Willkommen in der Welt des Facebook!“ Kurz darauf kommt es zurück: „Herzlich willkommen auf meinem Profil, liebe Frau Kaiser!“ (jsto)

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