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30.05.2015

Gemeinde muss kräftig investieren

In Buch haben die Haushaltsberatungen begonnen

Trotz vieler notwendiger Investitionen muss die Gemeinde Buch 2015 keinen Kredit aufnehmen. Wie Bürgermeister Roland Biesenberger in der jüngsten Gemeinderatssitzung bei der Vorberatung zu dem Zahlenwerk für das Jahr 2015 sagte, sei der aktuell vorgesehene Vermögenshaushalt mit einem Volumen von knapp vier Millionen Euro jedoch „für das Finanzaufkommen der Gemeinde Buch der äußerste Belastungsrahmen“, wolle man auch künftig keine Schulden machen. Allerdings handelt es sich dabei um eine Wunschliste, die noch verkleinert werden kann. Der Bürgermeister hält ein Volumen von 3,7 oder 3,8 Millionen Euro für „gesund“.

Für Bau- und Gewerbegebiete musste Grund gekauft werden und auch in den Straßenbau fließt einiges an Geld. Weitere Projekte, wie der für 2017 angedachte Kindergartenneubau, folgen.

Doch Biesenberger verwies auch darauf, dass der aktuelle Bauboom wohl bald abflauen werde. Froh ist er darüber, dass bezüglich der geplanten Umgehungsstraße Obenhausen die Argumentation der Gemeinde Wirkung gezeigt habe, im Ort viel investieren zu müssen. Die Kosten werden nun zu 100 Prozent vom Freistaat getragen. Das sei die einzige Umgehung im Landkreis, bei der dies der Fall sei, so der Bürgermeister.

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Gemeinde musste erstmals Obdachlose unterbringen

Mit gut 5,53 Millionen Euro wächst auch das Volumen des Verwaltungshaushalts gegenüber dem Vorjahr um über 200000 Euro. Gründe sind unter anderem gestiegene Tarife und höhere Ausgaben für die soziale Sicherung. Zum ersten Mal musste die Gemeinde in diesem Jahr Obdachlose unterbringen und das zu einer ungünstigen Zeit im Winter. „Auch die Asylbewerber sind halt nicht ganz umsonst“, sagte der Bürgermeister. Außerdem muss die Gemeinde Buch eine einmalige Umlage von 10000 Euro an den Zweckverband Datenverarbeitung Illertissen zahlen, da eine neue Software angeschafft wurde.

Einen Beschluss fassten die Gemeinderäte noch nicht, hauptsächlich wurde der Verwaltungshaushalt in Augenschein genommen. So war das Vorgehen auch in den vergangenen Jahren gewesen. In der nächsten Sitzung werden sie sich dann auch mit dem Vermögenshaushalt beschäftigen und gegebenenfalls den Beschluss fassen.

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