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Osterberg

24.08.2019

Gemeinderäte wollen schnelles Internet für ganz Osterberg

Die Osterberger wünschen sich eine schnelle Datenautobahn. Der Gemeinderat will vom sogenannten Höfe-Bonus profitieren.

Auch außerhalb liegende Höfe sollen Anschluss an die Datenautobahn bekommen.

Die Digitalisierung soll auch in Osterberg vollständig ankommen. Für den Gemeinderat steht derzeit die Verbesserung der Breitbandversorgung im Fokus. Der Zweite Bürgermeister Alexander Gruschka schlug vor, den sogenannten Höfe-Bonus zu nutzen, auch außerhalb liegende Gebäude wie Aussiedlerhöfe mit schnellem Internet versorgen zu können.

Da Osterberg und Weiler in der Vergangenheit bereits mit Blick auf die Breitbandversorgung überplant wurden, steht sogar eine weiterhin verwendbare Datenbasis zur Verfügung. Laut Hruschka ist es zudem so, dass die neu zu erstellende Planung nichts kosten wird. Demnach werden bis zu 50000 Euro an Beratungs- und Planungsleistungen gefördert. Der Zweite Bürgermeister erläuterte, dass man diesen Betrag für Osterberg nicht ausschöpfen wird. Nach Abschluss der Analyse der bereits vorhandenen Bitraten werde der aktuelle Stand des Breitbandausbaus für die ganze Gemeinde online dargestellt. Dadurch sei für jede Adresse die technisch mögliche Internetgeschwindigkeit einsehbar. Ziel der ganzen Maßnahme ist laut Hruschka, schlecht oder unterversorgten Gemeindebereichen eine schnellere Datenautobahn zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinderatsmitglieder haben sich einstimmig dazu entschlossen die erforderliche Breitbandplanung in Auftrag zu geben.

Gremium in Osterberg spricht auch über Turnhalle

Weiter ging es in der Ratssitzung standen auch um den Renovierungsbedarf an der Osterberger Turnhalle. Die mittlerweile 33 Jahre alte, große Eingangstüre kann nicht mehr saniert werden. Die bisherige Eingangstür soll durch zwei Vollglastüren mit Rahmen ersetzt werden. Der Turnvereinsvorsitzende erläuterte, dass durch die Glastüren auch mehr Licht in den Eingangsbereich dringen soll.

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Gemeinderat Wolfgang Berrens sprach sich für ein Tür-Design aus, das mehr zum Aussehen der Turnhalle passt und beispielsweise eine Holzsprossenoptik hat. Im Raum stand auch die Frage, ob man im Eingangsbereich Barrierefreiheit schaffen könnte. Andreas Straub erläuterte, dass dies nur mit Hilfe einer Rampe möglich wird. Die Räte sprachen sich dann am Ende einstimmig für die Anschaffung der neuen Türanlage für den Eingangsbereich aus.

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