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Jahresversammlung

12.02.2015

Generationenwechsel im Schützen-Vorstand

Ablösung im Schützenvorstand: (von links) Sabine Henle ist die neue Kassiererin und Johannes Ritter der neue Vorsitzende. Daneben Brigitte Jutz, die 13 Jahre die Kasse geführt hat, sowie Hubert Ritter, der 19 Jahre den Verein leitete.
Bild: R. Langhans

Nach 19 Jahren gibt Hubert Ritter in Unterroth den Vorsitz an Sohn Johannes weiter

Eine denkwürdige Jahresversammlung erlebten die 60 Anwesenden des Schützenvereins Hubertus in Unterroth. Zur Freude aller fand sie erstmals im neuen Schützenheim statt und zum allgemeinen Bedauern gab Hubert Ritter nach 19 Jahren vor Ablauf der dreijährigen Amtszeit seinen Vorsitz ab. Desgleichen tat Kassiererin Brigitte Jutz, die 13 Jahre die Vereinsfinanzen verwaltet hat. Der Wechsel traf die Schützen nicht unvorbereitet. Einstimmig wurde Johannes Ritter als Nachfolger für seinen Vater Hubert zum Vorsitzenden gewählt, ebenso Sabine Henle für die Kasse.

Der Rücktritt der beiden fällt in eine gute Zeit des Schützenvereins. Dessen über Jahre geplanter Neubau wurde in großteils ehrenamtlicher Arbeit nach zweijähriger Bauzeit im Herbst 2014 fertiggestellt. Für den Vorsitzenden Ritter als verantwortlichen Bauherrn und Jutz als die zuständige Finanzverwalterin brachte das besonders viel Verzicht auf Privatleben mit sich. Dieses wollen sie jetzt nachholen.

Hubert Ritter gab den Neugewählten mit, dass sie auf eine starke Mannschaft zählen könnten, und humorvoll versicherte er der Mannschaft, seinen Sohn zu nichts überredet zu haben. Der Ex-Vorsitzende erzählte, dass sein Vereinsdenken in der Landjugend zugrunde gelegt worden sei. Tobias Roth als Stellvertreter dankte ihm im Namen des Vereins, der seinen Rücktritt erst gar nicht glauben konnte, „denn der Schützenverein war schon immer dein Leben“. 1980 war Ritter Fahnenbegleiter, 1986 Zweiter Vorsitzender und seit 1996 führte er den Verein. „Dein wohl größtes und wichtigstes Projekt war das Schützenheim“, so Tobias Roth.

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Dazu informierte Ritter, dass es bereits 1991 Gespräche über einen Neubau gegeben habe. Als Bürgermeister Gerhard Struve ihm eines Tages mitteilte, einen passenden Platz für Schützen und Sportler zu wissen, sei dies der Anstoß gewesen. Ritter: „Ab da haben es die beiden Vereine vorangetrieben, bis alles fertig war.“ In regelmäßigen Abständen hätten sich die Verantwortlichen getroffen, um Arbeitspläne für vier bis fünf Wochen und ein Team von 75 Helfern festzulegen.

Brigitte Jutz als Finanzverwalterin hatte dabei die Aufgabe, jeden noch so kleinen Betrag zu verbuchen – und die getätigten Umsätze waren nicht gering. Als die Schatzmeisterin vor 13 Jahren begonnen hatte, galt es, von den großen handschriftlich geführten Büchern, genannt „Journal“, auf EDV umzustellen. Hubert Ritter sagte anerkennend, dass es niemals irgendein Problem mit dem Finanzamt gegeben habe. „Die Kasse hat immer auf Heller und Pfennig gestimmt.“

Struve resümierte: „Ihr habt Werte geschaffen, die es jetzt zu erhalten gilt.“ Er lobte auch das neue Wirtsteam, denn die erweiterten Möglichkeiten im neuen Heim erforderten zusätzliche Kompetenzen.

Im Rückblick aufs alte Jahr zog der alte Vorsitzende eine rundum positive Bilanz. Die Beteiligung am Schießsport sei trotz des erfolgreich zu Ende geführten Schützenheimbaus rege gewesen.

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