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Klosterbeuren / Babenhausen

27.09.2020

Geplantes Neubaugebiet: Die Klosterbeurer müssen weiter warten

Wann werden im neuen Baugebiet in Klosterbeuren die Spaten angesetzt?
Bild: Birgit Schindele (Archivbild)

Plus Bis in Klosterbeuren Grundstücke zum Verkauf stehen, dauert es noch. Der Grund sind Gutachten, die fällig wurden. Der Bürgermeister informiert über den Stand der Dinge.

Sich in Geduld üben, darin haben die Klosterbeurer inzwischen Erfahrung. Sie warten seit Jahren auf neue Bauplätze im Ort. Inzwischen laufen die Vorbereitungen für ein Neubaugebiet im Westen des Babenhauser Ortsteils. Doch bis die ersten Kräne aufgestellt werden können, werden voraussichtlich noch Monate vergehen.

Bürgermeister Otto Göppel ( CSU) schätzt, dass es mindestens ein Dreivierteljahr dauert, bis Bauplätze zum Verkauf stehen.

Rückblick: Nachdem Klosterbeurer Bürger mehrfach auf die Dringlichkeit zusätzlicher Bauplätze im Ort hingewiesen hatten, um jungen Familien Perspektiven zu bieten, suchte die Gemeinde nach geeigneten Flächen. Das gestaltete sich allerdings schwierig. Bei einem anvisierten Gebiet im Süden des Ortsteils stieß sie auf Hürden. Knackpunkt war das Wasser, genauer: die problematische Entwässerung der Flächen, die sich zwischen zwei Bachläufen befinden. In absehbarer Zeit könne man dort nicht bauen, hieß es. Dann zeichnete sich eine Lösung ab: Der Markt erwarb Flächen westlich des Ortsteils.

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Den Beschluss, einen Bebauungsplan „K4 – Klosterbeuren West“ aufzustellen, fällte der Marktgemeinderat dann im Sommer 2019 (wir berichteten). Er soll gelten für das Gebiet westlich der Dorfstraße, also hinter der ehemalige Gaststätte St. Georg. Im Süden grenzt das Areal „Alte Schule“ an das Gebiet an. Dort wird gerade das künftige Dorfgemeinschaftshaus gebaut. Im Norden endet der Geltungsbereich in etwa an der Häuserreihe des Blumenwegs. Im Osten befinden sich freie Flächen und – mit etwas Abstand – ein landwirtschaftlicher Betrieb.

Neubaugebiet: Einige Gutachten sind erforderlich

In dieser Woche informierte Bürgermeister Otto Göppel die Markträte auf Wunsch über den aktuellen Planungsstand. „Es sind viele Gutachten notwendig gewesen“, sagte er. „Es ist also durchaus etwas passiert, auch wenn man das in der Öffentlichkeit vielleicht nicht so wahrnimmt.“ Die Gemeinde musste beispielsweise die Bodenbeschaffenheit, den Umgang mit Niederschlagswasser und eine mögliche Geruchs- und Lärmbelästigung prüfen lassen. Untersuchen, begutachten, beraten, anpassen, abstimmen – das zieht sich. Ende Oktober soll das Bebauungsplanverfahren voraussichtlich eingeleitet werden, so Göppels Prognose.

Was das für die Interessenten an den Bauplätzen bedeutet, wollte Robert Sigg (CSU) wissen: „Wann kann man ungefähr Bauplätze erwerben?“ Es dauere ein Viertel-, womöglich halbes Jahr, bis ein Satzungsbeschluss vorliegt, so der Bürgermeister. Im Anschluss müsste die Erschließung ausgeschrieben werden, um konkrete Kosten für das Bauland ermitteln zu können. Göppel: „Es dauert sicher ein Dreivierteljahr, wenn nicht länger, bis die Beträge klar sind.“

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