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KVÜ

05.04.2017

Gleichbleibende Verkehrsmoral

In Vöhringen bleibt die Zahl der Straßenrowdies annähernd konstant

Die Verkehrsmoral in Vöhringen hat sich nicht verschlechtert, aber sie hat sich auch nicht verbessert. Denn laut Bericht der Kommunalen Verkehrsüberwachung (KVÜ), der im Haupt- und Umweltausschuss vorlag, sind die Fallzahlen im fließenden Verkehr nahezu konstant geblieben. Nur in Senden, wo die KVÜ ebenfalls im Einsatz ist, drückten die Autofahrer stärker aufs Gaspedal als erlaubt ist. Was die Situation im ruhenden Verkehr angeht, konnte sogar ein leichter Rückgang der Fallzahlen verzeichnet werden. Bei den Badeseen in Senden gab es sogar eine Reduzierung um mehr als 50 Prozent.

Die Jahresrechnung weist für Vöhringen ein Plus von rund 9000 Euro auf. „Die Überwachung des fließenden Verkehrs ist notwendig“, betonte Bürgermeister Karl Janson. Mit Abzocke habe das gar nichts zu tun. Was die Parkzeiten angehe, versuche die Stadt zusammen mit Bürgern, Geschäftsleuten und Kunden einen zufriedenstellenden Konsens zu finden.

Wie die Vertreterin der KVÜ Martina Matzner sagte, gebe es einen neuen Messwagen. Der misst nach vorn mit Radar, am Heck ist er mit Lasertechnik ausgestattet. Die Messstellen in den beteiligten Kommunen Vöhringen, Illertissen, Senden, Weißenhorn, Unterroth und Altenstadt seien mithilfe der Polizei neu festgelegt worden, wobei Gefahrenschwerpunkte wie auch Wünsche der Bürger nach Geschwindigkeitskontrollen mit berücksichtigt worden sind.

Die Sollstunden bei der Parküberwachung konnten nicht überall eingehalten werden. Das lag laut Matzner an der Einarbeitungszeit für die Mitarbeiter, die mit der neuen Technik des neuen Fahrzeugs vertraut gemacht werden mussten. In den Städten Vöhringen, Senden, Weißenhorn und Altenstadt konnten die Sollstunden im fließenden Verkehr ebenfalls nicht erreicht werden. Als Gründe dafür nannte die KVÜ-Vertreterin Lieferschwierigkeiten des neuen Messfahrzeuges und erforderliche Schulungen und ebenfalls eine umfangreiche Einarbeitung in die neue Technik. Dass trotz der Differenz zwischen Soll- und Ist-Stunden die Fallzahlen konstant blieben, liege an der Technik des Messwagens, der zur gleichen Zeit in zwei Richtungen den Verkehr beziehungsweise die Geschwindigkeiten überwachen kann. 2016 wurde die Umstellung des Bearbeitungsprogramms im Innendienst erforderlich. Das bisherige Programm wird in absehbarer Zeit eingestellt. Außerdem musste für die Verwaltungsarbeit im Büro eine neue Kraft eingestellt werden. Daneben wurde neue Dienstkleidung für den Außendienst erforderlich.

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