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Glosse: So geht Illertissen gut verpackt in den Winter

Glosse: So geht Illertissen gut verpackt in den Winter
Kommentar Von Jens Carsten
25.10.2018

Ein Landwirt verpackt seine Silage und baut daraus eine riesige Mauer. Das wäre doch ein zukunftsfähiges Konzept für ganz Illertissen. Oder?

Gut verpackt ist halb gewonnen: Was ein Landwirt im Illertisser Süden zum Leitsatz für seine gewaltige Sammlung an Rinderfutter erhebt, ließe sich in der ganzen Stadt umsetzen. Dekorativ einzuhüllen wäre so einiges. Die Schranne zum Beispiel. Dann käme einem bei langen Stadtratssitzungen in kalten Winternächten nicht mehr so das Frösteln. Oder das Harisch-Haus am Marktplatz. Vielleicht in Glitzerfolie, wie eine riesengroße Praline. Wäre doch eine tolle Werbung. Am allerbesten eignen würde sich aber das Rathaus. Wegen der Nachhaltigkeit: Hergenommen werden könnten zur Verpackung nämlich die bei der Aktion „Saubere Stadt“ gesammelten Plastikfolien. Kein Transport, keine Entsorgung. Das dürfte nicht nur den Klimaschutzmanager freuen. Oder?

Diese Verpackungsaktion würde sicher viele Besucher anlocken. Auch menschliche. Das zeigte der Künstler Christo, der 1995 den Reichstag in Berlin verhüllte. Ähnlich spektakuläre Projekte setzte er in anderen Metropolen um. Vielleicht kommt die Vöhlinstadt hinzu. Paris, New York, Illertissen. Klingt doch gut. Alles nur Spinnerei? Gar nicht.

Erst verpacken, dann zur Schau stellen – das wird in Illertissen schon längst praktiziert. Wenn es um asbesthaltigen Bauschutt geht.

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