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Illertissen

02.07.2014

Glück kennt keine Behinderung

Pfarrer Hans-Joachim Scharrer und Kaplan Michael Ehrle erbaten im Garten des zu einem Wohnheim der Lebenshilfe Donau-Iller umgebauten ehemaligen Schulbrüder-Seniorates Gottes Segen für Bewohner und Haus.
Bild: Wilhelm Schmid

Bruderwohnheim der Lebenshilfe gesegnet und mit Sommerfest gefeiert.

Zuvor hatten der evangelische Stadtpfarrer Hans-Joachim Scharrer und Kaplan Michael Ehrle von der katholischen Pfarreiengemeinschaft St. Martin in einer ökumenischen Andacht den Segen Gottes für alle Bewohner, die Mitarbeiter und das ganze Haus erbeten.

Kaplan Ehrle hatte in seiner Ansprache auf das von ihm vorgetragene Evangelium mit der Geschichte des Zachäus Bezug genommen, bei dem Jesus gezeigt hatte, dass er sich der Benachteiligten und Schwachen annimmt. Pfarrer Scharrer knüpfte daran mit der Feststellung an und versicherte: „Glück kennt keine Behinderung.“ Nach der ökumenischen Segnung, die von Heimleiter Sebastian Dirr auf dem Keyboard musikalisch umrahmt worden war, begaben sich die Geistlichen mit den Ehrengästen auf einen Rundgang durch das renovierte Haus.

Dieses war einst als „Seniorat“, also Altenheim, für die Angehörigen der zentraleuropäischen Provinz der Schulbrüder vom Orden des Heiligen Johannes von La Salle gebaut worden und konnte in den vergangenen Monaten unter Leitung des stellvertretenden geschäftsführenden Lebenshilfe-Vorsitzenden, Architekt Rudolf Bader, als Wohnheim für eine Gruppe von Menschen mit Behinderungen umgebaut werden.

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Diese werden dort nun von der Lebenshilfe Donau-Iller betreut und arbeiten in deren Werkstätten unweit des ehemaligen Schulbrüder-Gebäudes auf dem Gelände der früheren Firma Ruku.

Zum Abschluss der Feierstunde dankte Lebenshilfe-Geschäftsführer Jürgen Heinz den Mitarbeitern und Bewohnern des Hauses, die während der Umbauzeit allerlei Belastungen auf sich genommen hätten. Danach wurde im Garten des Heims ein fröhliches Sommerfest gefeiert.

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