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Kellmünz

01.11.2015

Heizanlage in Flammen: Etwa 100000 Euro Schaden

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Die Feuerwehrmänner versuchen das brennende Holzlager zu löschen. Sie befürchteten jedoch, dass das Löschwasser nicht ausreichte.
Bild: Wilhelm Schmid

Zwischen Filzingen und Kellmünz brannte eine Hackschnitzel-Heizung. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt.

Eine Hackschnitzel-Heizung stand am Sonntagmorgen in Flammen. Zu dem Brand auf dem Gelände eines Holzlagers westlich der Staatsstraße 2031 zwischen Filzingen und Kellmünz wurden um vier Uhr die Feuerwehren aus Filzingen, Kellmünz, Altenstadt und Pleß alarmiert. An die Leitstelle in Krumbach war ein ausgedehntes Feuer gemeldet worden. Die betroffene Hackschitzel-Heizung versorgt dort eine Brennholz-Trocknungsanlage.

Wegen der starken Rauchentwicklung gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz vor und löschten das Feuer. Das gestaltete sich wegen der nicht optimalen Wasserversorgung zunächst schwierig. Die Einsatzleiter überlegten, zu einem etwa 300 Meter entfernten Weiher eine Schlauchstrecke zu legen. Nachdem der Besitzer mithilfe eines Baggers das Dach der Heizungsanlage teilweise abgenommen hatte, gelang es gegen 4.45 Uhr, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Wasservorräte aus den Fahrzeugtanks reichten aus.

Die Trocknungsanlage selbst war verraucht, das Feuer erfasst sie jedoch nciht. Das konnte durch Überprüfung mit der Wärmebildkamera bestätigt werden. Dennoch wurde der Sachschaden laut Polizei vom Besitzer mit rund einhunderttausend Euro angegeben. Außerdem hatte sich in Altenstadt ein Feuerwehrmann auf dem Weg zum Gerätehaus bei einem Sturz Verletzungen zugezogen, infolge derer er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

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Die Ortsfeuerwehr kontrolliert im stundentakt die Brandstelle

Die Rettungsdienst-Einsatzkräfte konzentrierten sich auf die Überwachung des Atemschutzeinsatzes. Gegen 5.45 Uhr rückten sämtliche Einsatzkräfte wieder ab. Die Ortsfeuerwehr aus Filzingen wurde beauftragt, sicherheitshalber im Stundenabstand die Brandstelle zu kontrollieren. Woher das Feuer kam ist noch nicht bekannt. Die Beamten der Landespolizei Illertissen übergaben die Ermittlungen, an die Kriminalpolizei.

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