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Illertissen

12.07.2018

Hier könnte bald die Picknickdecke liegen

Der Illertisser Klimaschutzmanager Simon Ziegler deutet auf die Stelle, an der in Zukunft ein Weg und Terrassen entstehen sollen.
Bild: Macketanz

Die Stadt Illertissen hat unterhalb des Vöhlinschlosses einiges vor. Wie es mit den Planungen voran geht.

Von der Picknickwiese aus ist das Vöhlinschloss in Illertissen in unmittelbarer Nähe zu sehen, Obstbäume säumen den Weg und ein paar Bänke laden zum Verweilen ein: Das ist keine Wunschvorstellung, sondern könnte bald tatsächlich so umgesetzt werden. Neu sind diese Pläne allerdings nicht.

Der Illertisser Stadtrat hatte bereits im Mai über die Grünfläche unterhalb des historischen Gebäudes gesprochen. 25 000 Euro soll das Projekt laut Klimaschutzmanager Simon Ziegler kosten, 10 000 Euro würde jedoch der Verein für Naherholung übernehmen und auch die Volksbank und der Rotary Club seien, wie berichtet, mit im Boot. Der Spatenstich ist für Herbst geplant. Und das soll gemacht werden: An der Mauer entlang der Schlossallee ist ein Durchgang vorgesehen. Besucher könnten dann durch dieses Tor direkt auf die Freizeitfläche gelangen. Ein kurviger Weg ist geplant, etliche Bäume und auch das Wildgehege bleiben bestehen. Auf dem abschüssigen Gelände seien bis zu drei Terrassen angedacht, so Ziegler. Hinzukommen zahlreiche Sitzgelegenheiten und eventuell ein runder Tisch. „Das war eine Idee der Rotarier“, sagt Klimaschutzmanager Ziegler.

Picknicken am Schloss soll möglich sein

Der Weg soll vom neuen Tor bis knapp unterhalb des Vöhlinschlosses reichen. Momentan befinden sich an dieser Stelle Wassertanks in der Erde, ein kleines Häuschen steht auf der Wiese und ein Zaun trennt die Fläche von der Schlossallee ab. In Zukunft plant die Stadt an dieser Stelle eine Picknickfläche. „Das darf sich dann aber auch immer weiterentwickeln“, sagt Ziegler. Eventuell wird es Täfelchen auf dem Gelände geben, auf denen verschiedene Infos, etwa zu den Bäumen oder zum Schloss, stehen. „Wir wollen es so anlegen, dass es sich gut in die Natur einfügt und so wenig wie möglich zerstören.“ Umgesetzt werden soll das Projekt vom örtlichen Bauhof. Leiter Michael Kienast hat sogar schon einen Entwurf gezeichnet, wie das Grundstück ab Herbst genutzt werden könnte.

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