1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Hochbehälter in Bellenberg soll zügig gebaut werden

Bellenberg

26.10.2019

Hochbehälter in Bellenberg soll zügig gebaut werden

Der Hochbehälter von 1954 erfüllt nicht mehr die Vorschriften.
Bild: R. Langhans

Der Gemeinderat hat nun die Weichen für einen Neubau gestellt, nachdem mehrere Alternativen diskutiert wurden.

In Sachen Hochbehälter in Bellenberg tut sich etwas. Jetzt steht fest: Es wird einen Neubau geben. Die Kosten sind auf 188626 Euro veranschlagt. Der Gemeinderat – erstmals unter dem Vorsitz von Wolfgang Schrapp, Nachfolger des Zweiten Bürgermeisters Kurt Bucher – beauftragte einstimming ein Ingenieurbüro, die Planung, Vergabe und Bauleitung zu übernehmen.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Die Frage, wie es mit dem in die Jahre gekommenen Hochbehälter in Bellenberg weitergehen soll, war vor etlichen Monaten schon Thema im Gremium. Wie berichtet hatte Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller verschiedene Möglichkeiten aufgezählt: Das aus zwei Kammern mit je 200 Kubikmetern Fassungsvermögen bestehende Bauwerk zu sanieren, durch einen Neubau zu ersetzen oder lediglich einen Behälter zur Löschwasserversorgung für die Feuerwehr zu bauen. Denn Bellenberg besitzt keinen eigenen Brunnen und ist hauptsächlich an die Versorgung Illertissens sowie teils an die von Vöhringen angeschlossen.

Bellenberger verbrauchen rund 500 Kubikmeter Wasser pro Tag

Inzwischen liegen die Ergebnisse der beauftragten Arbeitsgruppe vor, die vorgetragen und so beschlossen wurden: Geplant ist, das Bauwerk aus dem Jahr 1954 durch ein modernes Zweikammergebäude mit einem Fassungsvermögen von je 300 Kubikmetern zu ersetzen. Es bestehe ein durchschnittlicher Wasserverbrauch von 500 Kubikmetern pro Tag, sagte Schrapp.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Anschließen informierte er über Einzelheiten zum geplanten Hochbehälter: „Mit dem Neubau können wir den Tagesverbrauch und die nötige Löschwasserreserve abdecken.“ Er teilte mit, dass eine Kammer bereits stillgelegt sei und das Gesundheitsamt zur Risikovermeidung eine Lösung wünsche. Daher soll die Arbeiten noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. Im Frühjahr solle dann mit dem Bau begonnen werden. Die geplante Fertigstellung könnte 2021 erfolgen. Das Gebäude soll ein Satteldach erhalten, eine Photovoltaikanlage ist geplant. Auch eine Druckerhöhungsanlage sei erforderlich. Schrapp versprach, das Vorhaben den Bürgern bei einer Infoveranstaltung vorstellen zu wollen.

Mehr Geschichten aus Bellenberg lesen Sie hier:


Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren