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Kettershausen

21.02.2020

Hochwasserschutz: Was ist mit Kettershausen?

Fünf große Rückhaltebecken sollen im Günztal entstehen.
Bild: Sabrina Schatz (Archivbild)

In Babenhausen steht der innerörtliche Ausbau des Hochwasserschutzes an. Wie es im Nachbarort aussieht.

In Babenhausen liegen nun die Ausbaupläne für den innerörtlichen Hochwasserschutz vor. Sie sollen so bald wie möglich umgesetzt werden, hieß es vonseiten einer Vertreterin des Wasserwirtschaftsamts (WWA) in Kempten. Wie sieht es in der Nachbargemeinde Kettershausen aus, die ebenfalls an der Günz liegt?

Der Hochwasserschutz im Günztal beruht auf zwei Säulen. Einerseits sollen in Zukunft fünf Rückhaltebecken die Wassermenge besser regulieren. Sie sollen in Eldern bei Ottobeuren (derzeit im Bau), in Engetried und Frechenrieden (Planung fortgeschritten) sowie auf Höhe Westerheim und Sontheim entstehen. Die Becken sollen der Reihe nach – von Süden nach Norden – entstehen. Diese Vorgehensweise hat der Zweckverband Hochwasserschutz Günztal beschlossen.

Anders läuft das bei den innerörtlichen Maßnahmen ab. Gestartet wurde mit diesen im Norden: in Deisenhausen im Landkreis Günzburg. Als Nächstes steht mit Babenhausen ein ebenfalls nördlich gelegener Ort auf dem Programm (mehr dazu lesen Sie hier: Hochwasserschutz in Babenhausen: Endgültige Pläne liegen vor). Die Maßnahmen in Kettershausen – zwischen diesen beiden Orten – wurden hingegen zurückgestellt, sagte Stefanie Kienle, Leiterin der Abteilung Neubau am WWA, kürzlich in einer Sitzung des Babenhauser Marktrats.

Hochwasserschutz: Was ist mit Kettershausen?

Auf Nachfrage unserer Redaktion teilt sie mit, dass eine „kleine Verwallung“ vorgesehen sei, um Kettershausen zu schützen. „Eine konkretisierte Planung hierzu ist noch nicht vorhanden.“ Die Anpassungen zum innerörtlichen Hochwasserschutz für Kettershausen seien auf der Prioritätenliste „nicht ganz vorne anzusiedeln“. Deshalb werden diese laut Kienle mit der Gemeinde abgeklärt, sobald die Hochwasserrückhaltebecken fertiggestellt sind. „Hier ist eher mit einer mittelfristigen Umsetzung zu rechnen.“

Da Kettershausen nicht schon ab einem kleineren Hochwasser von Überflutungen der Günz betroffen ist, sei die Ausgangssituation dort besser als in der benachbarten Marktgemeinde. „In Babenhausen kommt es deutlich früher zu Ausuferungen“, so Kienle. Der Ausbau des innerörtlichen Hochwasserschutzes sei darüber hinaus nicht streng von Norden nach Süden geplant. So befänden sich derzeit zum Beispiel auch in Ottobeuren innerörtliche Anpassungen an der Günz in Planung. (stz)

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