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Neu-Ulm

15.03.2018

Hohe Ehre für drei verdiente Bürger

Im Auftrag des Ministerpräsidenten zeichnete Landrat Freudenberger Hubert Keilwerth, Elsbeth Stecher und Alexander Mayer (von rechts) aus.
Bild: Regina Langhans

Ein Bellenberger, ein Illertisser und eine Unterrotherin werden für langjährige Ehrenämter ausgezeichnet.

Landrat Thorsten Freudenberger hat gestern drei Bürgern die Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreicht. Für Verdienste im Ehrenamt würdigte er Hubert Keilwerth, Alexander Mayer und Elsbeth Stecher. Ohne Ehrenamtliche ließen sich viele Aufgaben in der Gesellschaft gar nicht umsetzen, hieß es in der Laudatio. „Das machen Sie freiwillig, wofür sie viel Zeit aufwenden“, so Freudenberger. Über Jahre würden sie ihre Ämter mit Herzblut ausfüllen. Die Verdienste zählte er einzeln auf:

Hubert Keilwerth: Der gebürtige Bellenberger, 63 Jahre, ist seit seiner Jugend begeisterter Tischtennisspieler. Daher trat er 1968 in den Athletiksportverein (ASV) Bellenberg ein. Als im Jahr 1974 ein Abteilungsleiter für Tischtennis gesucht wurde, übernahm Hubert Keilwerth Verantwortung – bis heute. Er war Mannschaftsführer und trainierte teilweise die Jugend. Als Aktiver in der zweiten und dritten Herrenmannschaft in der Kreisklasse A und C habe er so manchen Ball geschmettert, sagte der Landrat in seiner Laudatio. Seit 1984 führt er das Protokoll des ASV. Sodann gehörte er 1954 bis 1963 dem Gemeinderat Bellenberg an. Die Auszeichnung überraschte ihn: „Damit habe ich nicht gerechnet“.

Alexander Mayer: Als geschichtskundiger Haustechniker des Vöhlinschlosses, wo er auch wohnt, genießt Alexander Mayer in Illertissen den Ruf des heimlichen Schlossherrn. Geehrt wurde der 63-Jährige jedoch wegen einer anderen Leidenschaft: Seit mehr als 25 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich beim Doggenclub Augsburg. Nahezu jeden Sonntag zieht es ihn dorthin, um sich dem Training und Erhalt der Hunderasse Deutsche Dogge zu widmen. Ihm komme dabei sein besonnenes Wesen zugute, so der Laudator. Doggen treten bei historischen Umzügen und inszeniertem Lagerleben auf. Mayer ist Hundeprofi, Stilberater und Zweiter Vorsitzender im Verein. In der Matzenhofer Schwabengilde ist er bekannt für seine Mundartgedichte. „Von der Ehrung ahnte ich nichts. Aber als ich nach Hobbies gefragt wurde, machte mich das etwas misstrauisch“, sagte er.

Elsbeth Stecher: In Unterroth ist die 67-Jährige fast überall anzutreffen, wo es etwas zu organisieren gilt, sei es beim Kinderfasching, Fackelumzug zum Scheibenfeuer oder der Klausa- und Frühlingsmarkt. Diese beiden Märkte wurden möglich durch den Sporthallenbau, den Stecher als Zweite, später kommissarische Vorsitzende vorangebracht hat. Ihr Engagement ist ihrer Zugehörigkeit zu zwei Vereinen geschuldet: 1979 trat sie dem Fischereiverein bei, 26 Jahre führte sie Protokoll, ab 2009 war sie Zweite Vorsitzende. Sie war außerdem bei der Gründung des Sportvereins 1990 dabei. Beim Öffnen der Einladung aus dem Landratsamt schwante ihr erst nichts Gutes, nun freute sie sich riesig.

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