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02.07.2010

Hohe Investitionen für viele Bauprojekte

Hohe Investitionen für viele Bauprojekte

Buch Ein hohes Investitionsvolumen, das sich wiederum auf viele Bauprojekte verteilt, hat die Marktgemeinde Buch derzeit zu schultern. Das teilte Bürgermeister Roland Biesenberger während einer gut besuchten Bürgerversammlung in der Rothtalhalle mit. Im Mittelpunkt stehen dabei auch mehrere Projekte, die durch das Konjunkturpaket II gefördert werden.

"Das ist ein großer Gewinn für Gannertshofen", erläuterte der Bürgermeister im Hinblick auf den ehemals unfallträchtigen und jetzt neu ausgebauten Kreuzungsbereich an der Ortseinfahrt. Hier hat nun der zweite Abschnitt, der Bau des Radwegs von Gannertshofen nach Obenhausen, begonnen. Die Kosten in Höhe von 600 000 Euro werden zu 70 Prozent gefördert.

Aktuelle Informationen hatte der Rathauschef auch zum Ausbau des Marktes mit schnellem Internet parat. Demnach ist nun offenbar geklärt, dass eine angepeilte Richtfunkanbindung für Ritzisried und Christertshofen wegen der ungünstigen Topografie nicht möglich ist. Somit wird auch in diesem Bereich ein Glasfaserausbau kommen müssen. Laut Roland Biesenberger soll der Ausbau mit der Verlegung der neuen Wasserleitung gemeinsam in Angriff genommen werden. "Dies wird aber noch etwas dauern." Erfreulich ist allerdings, dass der ganze Markt Buch eine schnelle DSL-Verbindung über Glasfaserkabel bekommen wird.

"Da hängt ein Damoklesschwert über uns", betonte der Rathauschef mit Blick auf den Hochwasserschutz an der Biber und dem Nordholzer Weiher. Dass der Nordholzer Weiher bei der vorhandenen Topografie einem 100-jährigen Hochwasser widersteht, sei unmöglich. Beim Bau eines Rückhaltebeckens mit entsprechendem Fassungsvermögen stünde ein massives Betonbauwerk in der Landschaft. Darüber hinaus könne dieses Vorhaben nur in gemeinsamer Zusammenarbeit der Gemeinden Roggenburg, Unterroth und Buch gestemmt werden. Buch allein könne die geschätzten Kosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro nicht bewältigen.

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Wie Roland Biesenberger mitteilte, plant die Gemeinde die Erstellung einer Bürgerbroschüre.

Im Hinblick auf die Kinderbetreuung kündigte der Bürgermeister den Bau einer Kinderkrippe an. Die Zeit für die Realisierung ist allerdings knapp bemessen. Einen Zuschuss über 74 Prozent der Baukosten gibt es demnach nur noch bis 2013. Eine Lösung müsse auch für die Kindergärten gefunden werden. Die zwei kleinen Kindergärten verursachen hohe Personalkosten. Zudem sei die Bausubstanz in einem schlechten Zustand. Dies sei wiederum für die hohen Heizkosten verantwortlich. Das jährliche Defizit der Kindergärten liegt nach Abzug der Zuschüsse und des Elternbeitrags bei 330 000 Euro.

Im Biber- und Osterbachtal viele Mülltonnen ohne Marke

Im Bauhof soll ein Salzlager errichtet werden. Damit könne der gesamte Jahresbedarf an Streusalz im Sommer zu günstigeren Preisen eingekauft werden. Im Osterbach- und Bibertal tragen nach Aussage des Bürgermeisters rund 30 Prozent der Mülltonnen keine Müllmarke. Momentan sei der Markt hier noch nachsichtig. Auf Dauer werden Mülltonnen, die keine bezahlte Müllmarke aufweisen, nicht mehr geleert werden können. "Die Mülltonne bleibt dann einfach stehen", fügte der Bürgermeister an.

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