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Vöhringen

06.08.2019

Illergruppe muss Wasser erneut chloren

Der Zweckverband Wasserversorgung Illergruppe kämpft gegen Bakterien. Wasser in Illerrieden, Dorndorf, Regglisweiler und Wangen muss erneut gechlort werden.
Bild: Kaya (Symbol)

Der Zweckverband Wasserversorgung Illergruppe kämpft gegen Bakterien. Wasser in Illerrieden, Dorndorf, Regglisweiler und Wangen muss erneut gechlort werden.

Weil im Trinkwasser Keime entdeckt wurden, wird das Wasser in Illerrieden, Dorndorf, Regglisweiler und Wangen erneut gechlort. Das teilte der Zweckverband Wasserversorgung Illergruppe am gestrigen Montag mit.

Nach einem erforderlichen Wasserrohrumschluss wurden in einer Wasserprobe coliforme Bakterien nachgewiesen, hieß es schriftlich. Zwar sei nur eine sehr geringe Menge an Bakterien festgestellt worden. Doch man habe vorsorglich eine Chlorimpfung installiert, erklärte der Zweckverband, der von der Gemeinde Illerrieden und der Stadt Dietenheim getragen wird.

Bereits Ende Juni diesen Jahres musste das Wasser gechlort werden

Damit soll nach Angaben des Verbandes sichergestellt werden, dass die Verbraucher mit hygienisch einwandfreiem Wasser versorgt werden. Die Chlordosierung werde so vorgenommen, dass Restgehalte von deutlich unter 0,3 Milligramm pro Liter erreicht werden und der Grenzwert der Trinkwasserverordnung eingehalten werde. Diese Konzentration sei nicht gesundheitsschädlich, für Aquarien jedoch ungeeignet, teilt der Zweckverband schriftlich mit. Die Chlordesinfektion betrifft aus technischen Gründen bis auf weiteres das gesamte Versorgungsgebiet: Dorndorf, Illerrieden, Regglisweiler und Wangen.

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Bereits Ende Juni diesen Jahres musste das Wasser wegen Bakterien in den Leitungen gechlort werden. Als Grund nannte der Wasserzweckverband damals das Iller-Hochwasser von Ende Mai 2019. Das aus der Wochenau und das bei Wangen geförderte Grundwasser sei mit Oberflächenwasser verunreinigt worden. Der Zweckverband Wasserversorgung Illergruppe fördert Trinkwasser aus drei Brunnen in Regglisweiler, Wangen und in der Wochenau. Versorgt werden Dorndorf, Illerrieden, Wangen und Regglisweiler mit jährlich etwa 240 000 Kubikmetern. (az)

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