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Illertissen

24.06.2019

Illermusikfestival: Zum Auftakt kommen alle zusammen

Zum Auftakt des Illermusikfestivals spielt die Antenne-Bayern-Band am Freitag auf dem Illertisser Baywa-Gelände.
Bild: Andreas Brücken (Archivbild)

Am Freitag startet die Veranstaltungsreihe auf dem ehemaligen Baywa-Areal in Illertissen. Was geplant ist.

Es soll eine Veranstaltungsreihe sein, die vier Orte verbindet – so wie es auch der Fluss macht: Das Illermusikfestival findet in den kommenden Wochen in den drei Städten Illertissen, Vöhringen und Senden sowie im Markt Altenstadt statt. Der Auftakt wird in diesem Jahr, zur dritten Auflage des Festivals, auf dem ehemaligen Baywa-Areal in Illertissen gesetzt.

Dort eröffnet Bürgermeister Jürgen Eisen am Freitag, 28. Juni, um 18 Uhr die Reihe, die von Musik verschiedenster Stilrichtungen geprägt ist. Auf sein Grußwort folgen Beiträge, mit denen sich die vier beteiligten Kommunen und deren Kulturträger musikalisch präsentieren. Auf der Bühne spielt zunächst die Musikkapelle Illerberg-Thal, danach die Musikvereinigung Illereichen-Altenstadt, ein Saxofon-Quartett der Musikschule Senden und die Jugendkapelle „Bab“. Die Beiträge dauern jeweils etwa eine halbe Stunde, der Wechsel auf der Bühne ist dabei eingerechnet. Ab 20.30 Uhr tritt die Antenne–Bayern-Band auf. Die sieben Musiker unterhalten mit einem Mix von Charts bis Classic Rock. „Es sollte jeder etwas finden, das ihm gefällt“, sagt Susanne Schewetzky, die in der Illertisser Stadtverwaltung für den Bereich Kultur zuständig ist. „Wir haben uns gesagt, dass wir ein Fest für alle organisieren wollen.“ Sie rechnet mit einem Familienpublikum.

Feiern unter freiem Himmel

Der Aufbau am Baywa-Gelände werde dem des Bayern-Sound-Festivals im vergangenen Jahr ähneln. Ein Unterschied: Der Eintritt zur Veranstaltung am Freitagabend ist frei. Das solle den Auftakt für möglichst viele Besucher öffnen, sagt Schewetzky. Dazu trage auch das Setting bei: Gefeiert wird unter freiem Himmel. So könnten sich Radfahrer oder Spaziergänger, die zufällig vorbeikommen und Musik hören, auch spontan für einen Besuch entscheiden. Finden Konzerte in geschlossenen Räumlichkeiten statt, dann sei womöglich eine höhere Hemmschwelle da, glaubt Schewetzky. Das Wetter spielt allem Anschein nach mit: „Die Frage ,Was machen, wenn es regnet’ brauchen wir uns wohl nicht stellen.“ Der Wetterbericht sagt für Freitag Sonne satt und 27 Grad voraus. Für ausreichend kühle Getränke und Speisen soll mithilfe eines örtlichen Händlers gesorgt sein. Auch das Illertisser Jugendparlament beteiligt sich an der Bewirtung.

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Ins Schwitzen werden angesichts der Temperaturen wohl die Helfer kommen, die sich in den Tagen zuvor um den Aufbau und die Stromversorgung kümmern. „Ohne deren Einsatz würde es nicht funktionieren“, betont Schewetzky und verweist auch auf Unterstützer.

Nach der Eröffnung des Musikfestivals sind bis Sonntag, 14. Juli, mehr als 15 Veranstaltungen in den einzelnen Illerkommunen vorgesehen. Das ist ebenfalls eine Änderung: Die Reihe findet heuer wegen der Pfingstferien etwa 14 Tage später als bisher statt.

Lesen Sie außerdem: Iller-Musik-Festival: Was in diesem Jahr geboten ist

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