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Illertissen
13.07.2020

Das Kolleg war für ihn mehr als ein Arbeitsplatz

Dieses Bild enthält einiges, das Manfred Schöpplein, dem scheidenden Leiter des Illertisser Kollegs der Schulbrüder, wichtig ist: Rechts in der Ecke das Kruzifix, links schaut ihm der Gründer des Ordens der Schulbrüder, Johannes de La Salle, über die Schulter und in der Hand hält er ein Buch über Schottland: Dem keltischen Großbritannien gehört sein Herz. Und die grüne Wand in seinem Büro zeugt einerseits von Schöppleins Hang zur Farbe, andererseits von der Liebe zu Irland.
Foto: Ronald Hinzpeter

Plus Manfred Schöpplein geht nach 15 Jahren als Leiter des Kollegs der Schulbrüder Illertissen entspannt in den Ruhestand und hat zum Abschied noch einiges zu sagen

Wenn eine Ära zu Ende geht, kann das für die Nachfolger zu einer schweren Bürde werden. Vor 15 Jahren legte der legendäre Bruder Norbert Fleig die Leitung des Illertisser Kollegs erstmals in weltliche Hände, die Schulbrüder hatten nach 82 Jahren ihre Arbeit getan. Diese weltlichen Hände waren die von Manfred Schöpplein. Gedrängt hatte er sich nicht danach, die Bürde zu tragen: „Mir lag es eigentlich fern, Schulleiter zu werden.“ Doch dann nutzte er seine Hände um anzupacken und etliches zu bewegen, 15 Jahre lang. Nun ist auch für ihn gekommen, das Amt in jüngere Hände zu übergeben.

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