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Illertissen

04.12.2020

Illertisser Autorin veröffentlicht Science-Fiction-Roman

Nicole Sälzle

Plus Die Helden aus Nicole Sälzles Buchreihe "Der verlorene Sektor" wandeln zwischen den Dimensionen. Was die junge Autorin antreibt.

Science Fiction war schon immer ihr Hobby, sagt Nicole Sälzle. Dass sie bereits in Teenagerjahren zu Stift und Papier griff und ihre eigenen Geschichten verfasste, überrascht da nicht. Inzwischen ist sie 32 Jahre alt und befasst sich auch hauptberuflich als freie Übersetzerin und Journalistin mit dem Schreiben. Doch das Hobby hat sie nie losgelassen. Nun erscheint ihr erstes Buch. Es ist Teil einer Reihe, deren Ende noch nicht genau abzusehen ist.

Titel der Buchreihe ist „Der verlorene Sektor“. Der erste Band „Die Dimensionsspringer“ ist diesen Herbst erschienen. Es geht um eine Welt, die aus verschiedenen Dimensionen besteht und die in Sektoren aufgeteilt ist. Manche Dimensionen ähneln unserer gegenwärtigen Welt, andere sind futuristisch, deutlich weiter entwickelt als die Erde im Jahr 2020. Das Sagen haben die Guardians, Menschen mit der besonderen Fähigkeit, einfach von einer Welt in die andere gehen zu können. Auch Hauptcharakter Kay ist einer dieser sogenannten Dimensionsspringer. Auch sie schließt sich den Guardians an, die als Wächter der Dimensionen für Recht und Ordnung in der fiktiven Welt von Nicole Sälzle sorgen. Doch verfolgen die Guardians wirklich nur solch hehre Ziele? Kay kommt ins Grübeln, die Erzählung beginnt.

Die Geschichte hat sich über viele Jahre entwickelt

Die Geschichte war schon lange da, erzählt Sälzle. Seit rund zehn Jahren hat sie die Handlung im Kopf. Und es kamen immer neue Ideen dazu – so hat sich nach und nach eine eigene Welt aufgebaut. „Und irgendwann habe ich entschieden, ich mach’s. Darüber schreibe ich ein Buch“, berichtet die Autorin. Inzwischen steht fest: Es werden mehrere Bücher. Der zweite Band soll bald erscheinen, Teil drei ist ebenfalls bereits in Planung. Am Ende sollen es mindestens fünf werden, womöglich auch mehr. Wer Fan der Geschichte wird, kann sich also auf eine Menge Lesestoff einstellen. Allein schon „Die Dimensionsspringer“ wartet mit 390 Seiten auf.

Sälzle hat sich dazu entschieden, ihre Buchreihe im Eigenverlag herauszugeben. Dass bedeutet für sie zwar einiges an Mehraufwand, da sie vieles selbst machen muss, wobei sonst der Verlag die Autoren unterstützen würde, etwa bei der Gestaltung des Buchcovers oder bei Werbung für das neuerschienene Werk. Die Illertisser Autorin sagt aber: „Mir war wichtig, dass ich die Kontrolle über meine Geschichte behalte.“ Denn ein Verlag ist schließlich auch ein Unternehmen, das Geld mit den von ihm veröffentlichten Werken verdienen muss.

„Der verlorene Sektor“ ist für Sälzle aber ein Herzensprojekt. Sie will sich beim Schreiben nicht von möglichen Verkaufszahlen, sondern davon, was der Geschichte guttut, leiten lassen. Die Illertisserin hat als Hobbyautorin schon viele Geschichten online veröffentlicht. Warum nun als Buch? „Ich lese lieber Print“, sagt sie. „Und es ist schon irgendwie cool, sein eigenes Buch in den Händen zu halten.“

„Der verlorene Sektor – Die Dimensionsspringer“ von Nicole Sälzle ist überall im Buchhandel erhältlich und auch bei Amazon sowie Books on Demand bestellbar.

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