1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Illertisser „Minis“ waren dem Papst ganz nah

Rom/Illertissen

12.08.2018

Illertisser „Minis“ waren dem Papst ganz nah

Papst Franziskus fuhr in seinem weißen Wagen direkt an den Illertisser Ministranten vorbei.
Bild: Hedwig Oschwald

Die Illertisser Ministranten haben auf ihrer Wallfahrt den Heiligen Vater gesehen. Doch das war noch nicht der Höhepunkt.

Sie haben den Papst gesehen, Rom besichtigt und eine gemeinsame – wahrscheinlich unvergessliche – Zeit erlebt: Wie berichtet, hatten sich 41 Teilnehmer der Pfarreiengemeinschaft Illertissen mit Kaplan Thomas Kleinle auf den Weg nach Rom gemacht. Ein Höhepunkt für die Illertisser „Minis“ war ganz klar der diözesane Eröffnungsgottesdienst der zwölften internationalen Ministrantenwallfahrt. Auch wenn am zweiten Tag die Papstaudienz auf dem Programm stand – toppen konnte diese den Gottesdienst in den Augen der „Minis“ nicht.

„Mein persönliches Highlight war die Eröffnungsmesse im Lateran, in der ich mit acht weiteren Illertissern ministrieren durfte“, erzählte Katharina Grashei (16 Jahre alt), die zum ersten Mal in Rom dabei war. Dem schloss sich Sabrina Hentschel (29 Jahre alt) an, die zusammen mit Kleinle die Fahrt für die Gruppe der PG Illertissen organisiert hatte. „Die Größe des Laterans und der ganze Gottesdienst waren einfach überwältigend und haben einen die anstrengende Fahrt vergessen lassen.“

Vor der Papstaudienz gab es noch einiges zu besichtigen. Zuerst ging es zum Kolosseum und Forum Romanum, dann machte die Gruppe an der Piazza Navona Halt. Eine Hälfte der Gruppe machte sich später auf den Weg zum Petersplatz. Der Rest erkundete stattdessen die Engelsburg, die früheren Päpsten als Zufluchtsort bei Gefahr diente. Der Heilige Vater kam schließlich früher als erwartet und fuhr unter tosendem Applaus im offenen Wagen durch die Gänge. Über 60000 Ministranten aus aller Welt drängten sich im Kampf um das beste Foto nach vorne.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
DSC_0068.JPG
25 Bilder
Was die Illertisser Ministranten in Rom erlebten
Bild: Hedwig Oschwald

Am nächsten Tag ging es zuerst zur Kirche Sankt Paul vor den Mauern, eine der sieben Hauptkirchen Roms. Im Inneren des Gotteshauses sind die Bilder aller bisherigen Päpste zu finden, wobei das des aktuellen Pontifex angestrahlt wird. Einer Legende nach soll die Welt untergehen, wenn es keinen freien Platz für neue Papstbilder mehr gibt. Früh aufstehen mussten die Illertisser für ihren eigenen Gottesdienst an einem Seitenaltar im Petersdom. Die Messe verlief für Kaplan Kleinle „zunächst etwas spontan“, da der Gottesdienst gemeinsam mit zwei anderen Priestern geplant war. Diese schafften es aber nicht rechtzeitig hinein. „Ansonsten war es für mich etwas Schönes und Besonderes, meine erste Messe im Petersdom mit den Illertisser „Minis“ zu feiern.“ Die Gottesdienste waren für ihn die Höhepunkte der Fahrt.

Kleinle zieht ein positives Resümee: „Ich bin sehr zufrieden mit der Fahrt und froh, dass alles gut geklappt hat.“

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20DSC_0088.tif
Illertissen/Rom

Was die Illertisser Ministranten in Rom erlebten

ad__web-mobil-starterpaket-099@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live,aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Zum Web & Mobil Starterpaket