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Illertissen

09.01.2019

Illertisser Narren starten am Samstag in die fünfte Jahreszeit

Am Samstag erobern allemannische Hästräger die Illertisser Innenstadt. Unser Bild entstand im vergangenen Jahr beim Umzug durch die Vöhlinstadt.
Bild: Florian Ankner (Archiv)

Nach dem Faschingsumzug in der Vöhlinstadt geht die Gaudi im Februar in den Nachbarorten weiter. Ein Überblick über die Umzüge in der Region.

Kommenden Samstag ab 16 Uhr übernehmen wieder die Narren in Illertissen die Herrschaft. Zum 15. Mal eröffnen die Illertaler Wasserbätscher mit ihrem Narrensprung in der Woche nach dem Dreikönigsfest die fünfte Jahreszeit. Sie dauert heuer bis 5. März und gibt somit Fasnachtsfreunden ausgiebig Zeit zum Feiern. Nachfolgend einige Umzüge im Überblick.

Illertissen, Samstag, 12. Januar: Die Illertaler Wasserbätscher starten mit ihrem Narrensprung durch die Illertisser Innenstadt um 16 Uhr. Der allemannischen Fasnet folgend bestreiten ausschließlich Hästräger den in die Dämmerung reichenden Umzug. Dabei wollen 31 Zünfte mit kunstvollen Masken, farbenprächtigen Kostümen und allerlei Hexenzauber ihr Publikum begeistern. Vier Musikgruppen werden sie dabei lautstark begleiten. Unter den Teilnehmern gebe es auch wieder neue Gesichter, wie die Zunftmeisterin Sabine Baum verrät. „So läuft die Narrenzunft Dalabudl aus Untersulmetingen bei Laupheim erstmals mit und neu dabei sind auch die Schalmeienbläser D’Ried-Spatzen aus Bad Wurzach“, so die Zunftmeisterin.

Für ihren Häsumzug starten die Narren am Aufstellungsort in der Apothekerstraße. Dann geht es die Memminger Straße entlang über die Hirschkreuzung und Hauptstraße in Richtung Rathaus sowie weiter bis zum Friedhof. Je ein Sprecherwagen befindet sich an der Hirschkreuzung und in Rathausnähe. Klaus Butterhof von den Wasserbätschern sowie weitere Sprecher von der Narrenzunft Schetterhaufen aus Unterkammlach werden die Narrenrufe und interessante Details zu den vorbeiziehenden Zünften erzählen. Verpflegung gibt es am Stand von der Wasserwacht und des Rotem Kreuzes beim Kaufhaus Rimmele. Und zum Nachfeiern besteht wieder die Möglichkeit im großen Zelt auf dem Festplatz gegenüber des Schützenheims.

Die Zunftmeisterin rechnet mit etwa 3000 feierfreudigen Partygästen und nicht ganz so vielen Zuschauern beim Umzug. Die Ausgaben für die nötigen Sicherheitskräfte sind hoch, sodass für den Eintritt ins Zelt eine sogenannte Sicherheitsgebühr von fünf Euro erhoben wird. Interessant dabei, dass auch Tiere des benachbarten Schäferhundevereins zum Einsatz kommen und patroullieren. Zuschauer zahlen drei Euro Gebühr. Sabine Baum erklärt die Preisunterschiede: „Wir wollen die Zuschauer belohnen.“ Nun freut sich Baum auf viele schöne Begegnungen: „Und die beginnen für uns Zunftmeister schon während des Empfangs in der Schranne beim gegenseitigen Kennenlernen.“

Ulm, Sonntag, 10. Februar: Der große Ulmer Narrensprung findet jeweils drei Wochen vor der Fasnachtswoche statt. Mit einigen tausend Hästrägern und Musikern aus dem schwäbisch-alemannischen Raum, der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und etlichen Tausend Zuschauern ist er der Höhepunkt in der Ulmer Fasnacht. Er startet um 14 Uhr am Münster und schlängelt sich durch die Schuhhausgasse, den Judenhof, die Karpfengasse, die Hafengasse, die Breite Gasse, die Kornhausgasse, die Bärengasse, das Hafenbad, die Herrenkellergasse und wieder zurück zum Münster.

Au, Sonntag, 17. Februar: Den Umzug im Illertisser Ortsteil Au veranstaltet der örtliche Carneval Club zusammen mit der Narrenzunft der Aumer Kröpf. Der Gaudiwurm beginnt um 13.30 Uhr und zieht sich durch den ganzen Ort. Über die Jahre ist er mit etwa 90 teilnehmenden Gruppen zu einer Großveranstaltung geworden, in die das ganze Dorf eingebunden ist.

Altenstadt, Sonntag, 24. Februar: Zum 50. Mal findet der „Altenstadt’r Omzug“ statt. Die Veranstalter, die Faschingsfreunde, haben ihn unter das Motto „Fasching wie vor 50 Johr“ gestellt. Das Jubiläum beginnt mit der Narrenmesse in der Pfarrkirche um 10.30 Uhr. Zugleich öffnet das Narrendorf am Marktplatz, wo sich ab 13 Uhr alle für den Umzug aufwärmen können. Dieser beginnt um 14 Uhr. Ab 15 Uhr geht es weiter mit Faschings-Diridari im Zelt „Hinterm Schultes“ oder beim Familienfasching in der TSV-Halle. Dort spielt ab 20 Uhr die Gruppe United Danceband. Der Eintritt ist frei.

Dietenheim, Faschingssonntag, 3. März: Der Ranzenburger Narrenumzug in Dietenheim beginnt um 14 Uhr und zieht durch die ganze Stadt. Im Zuge verschiedener Veranstaltungen hat sich der Ort bereits davor zur farbenfrohen Fasnetshochburg verwandelt. Es kommen Tausende Besucher und gefeiert wird überall.

Boos, Faschingssonntag, 3. März: Der 48. Booser Faschingsumzug startet um 14 Uhr im Ortskern. Der Tag beginnt mit einer Faschingsmesse um 9.15 Uhr in der Pfarrkirche mit Begleitung der Lumpenkapelle. Es schließt sich ein öffentlicher Empfang im Dorfgemeinschaftshaus an.

Weißenhorn, Faschingsdienstag, 5. März: Der Umzug beginnt in Weißenhorn um 10 Uhr.

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