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Illertissen / Bamberg

07.12.2019

Illertisser Trauerbegleiterin wird geehrt

Die Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein (links) und die KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller (rechts) gratulieren Gerti Keßlinger.
Bild: Helmut Voß

Der katholische Frauenbund hat bayernweit 20 Personen ausgezeichnet. Eine davon war Gerti Keßlinger, die sich in Illertissen seit vielen Jahren auch in der Sterbebegleitung engagiert.

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes ehrte der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB) in Kooperation mit der Hospiz-Akademie Bamberg am Donnerstag mehr als 20 Frauen und einen Mann, die seit vielen Jahren Trauergruppen leiten. Die Geehrten kamen aus ganz Bayern. Auch Gerti Keßlinger aus Illertissen erhielt in diesem Rahmen eine Auszeichnung. Die Staatsbeauftragte für das Ehrenamt, Eva Gottstein, und Erzbischof Ludwig Schick würdigten ihre Verdienste und ihr vorbildliches Engagement.

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Frauenbund ist Vorreiter beim Thema Trauerbegleitung

Der KDFB erkannte schon 1994, dass sehr viele Frauen das Thema „Wie geht’s jetzt weiter?“ beschäftigte. Der Grund dafür war meist ein Trauerfall. So wurde der Frauenbund zum Vorreiter beim Thema Trauerbegleitung in Bayern. „Der Frauenbund war der erste, der ein Angebot für Ehrenamtliche mit dem Ziel entwickelte, Trauernden Ort und Zeit für die Verarbeitung ihres Verlustes zu geben“, so Emilia Müller, die Vorsitzende des KDFB in Bayern. Das Programm des KDFB war wegweisend, vor 15 Jahren folgte die Hospiz-Akademie Bamberg. Etwa 700 Trauerbegleiter wurden in den vergangenen 25 Jahren auf ihre anspruchsvolle Aufgabe mit trauernden Menschen vorbereitet.

Gerti Keßlinger engagiert sich in Illertissen darüber hinaus als Leihoma oder strickt im Strickcafé mit anderen Frauen Mützen, Schals und Socken, die zugunsten der Kartei der Not verkauft werden. (az)

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