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Unterallgäu

06.09.2019

Immer mehr E-Autos rollen durchs Unterallgäu

Immer mehr E-Autos sind im Unterallgäu unterwegs.
Bild: Ulrich Wagner (Symbol)

Der Energieversorger LEW hat eine Bilanz erstellt - demnach nimmt die Elektromobilität im Unterallgäu Fahrt auf: Es gibt immer mehr Fahrzeuge und Ladestationen.

Die Elektromobilität im Unterallgäu nimmt Fahrt auf: Zu diesem Ergebnis kommt das Energieversorgsunternehmen Lechwerke AG (LEW) bei einer Bestandsaufnahme. Die Zahl der zugelassenen E-Fahrzeuge habe sich gegenüber 2016 verdoppelt – und es gebe immer mehr Strom-Zapfsäulen.

Mehr als 200 Elektrofahrzeuge sind derzeit im Landkreis Unterallgäu zugelassen, teilt die LEW mit. In der kreisfreien Stadt Memmingen sind es noch einmal knapp 50. Insgesamt sind das rund doppelt so viele wie noch Ende 2016. Auch die Lademöglichkeiten wurden in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Die LEW ist dabei selbst aktiv, sie betreibt im Landkreis Unterallgäu und in der Stadt Memmingen 15 Ladestationen. Darunter sind auch Gleichstrom-Schnellladepunkte, an denen der Akku eines Elektroautos rasch aufgeladen werden kann. Die Ladevorgänge hätten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen: Während die Lechwerke an ihren Ladepunkten im Jahr 2016 noch rund 17600 Ladevorgänge verzeichneten, sind es in diesem Jahr bislang bereits 39500.

Rund 3000 Elektroautos in Bayerisch-Schwaben zugelassen

Insgesamt sind in Bayerisch-Schwaben derzeit rund 3000 Elektroautos zugelassen. Ende 2016 waren es noch rund 1240. Die Zahlen stammen aus einer Erhebung, für die LEW bei den Landkreisen und kreisfreien Städten angefragt hat. Die meisten E-Autos innerhalb Bayerisch-Schwabens waren Mitte des Jahres im Landkreis Augsburg zugelassen (474).

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Die Zulassungszahlen stiegen auch im Landkreis Unterallgäu in den letzten Jahren kontinuierlich an: Ende 2015 waren es im Landkreis 82 Elektrofahrzeuge und in Memmingen 27. Ende 2016 waren es 113 (im Unterallgäu) und 26 in Memmingen, Ende 2017 140 und 32, Ende 2018 173 und 38 und zum jetzigen Zeitpunkt 207 und 48.

„Die Zahlen zeigen: Die Elektromobilität in unserer Region nimmt richtig an Fahrt auf“, sagt dazu LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. Eine flächendeckende Infrastruktur mit schnellen Lademöglichkeiten sei für den Erfolg der Elektromobilität in der Region entscheidend.

Im Raum Babenhausen gibt es zwei LEW-Stationen

Mit insgesamt 300 Ladepunkten in der Region gehöre die LEW zu den größten Anbietern, heißt es in der Mitteilung weiter. 30 davon befinden sich im Landkreis Unterallgäu und in Memmingen – es sind 15 Stationen mit je zwei Autoplätzen.

Im Raum Babenhausen gibt es zwei LEW-Stationen: in der Schrannenstraße in Babenhausen und in Kirchhaslach am Rathausplatz. Laut einem Internetportal mit Suchfunktion gibt es in Kirchhaslach eine weitere Station, die privat betrieben wird und nach Voranmeldung genutzt werden kann. Und die Energiewerke Baden-Württemberg ENBW betreiben eine Zapfanlage an der Raststätte Illertal an der A7 bei Dettingen. (az)

Über die schwierige Suche nach einem neuen evangelischen Pfarrer in Babenhausen und Lauben lesen Sie hier:

Schwere Suche für evangelische Kirchengemeinde

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