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Vöhringen

11.09.2019

In Vöhringen soll es weniger Sammelstellen für Problemmüll geben

Lacke, Frostschutzmittel, Medikamente: Bei der Entsorgung von Problemabfällen könnte sich in Vöhringen künftig etwas ändern.
Bild:  Annette Zoepf (Symbolbild)

Um Kosten zu sparen, will der Landkreis die mobilen Sammelstellen reduzieren. Der Vöhringen Hauptausschuss unterstützt das. Auch bei der Abgabe von Elektrogroßgeräten könnte sich etwas ändern.

Bislang können Bürger Problemabfälle wie Lackreste, Rostentferner, Reinigungsmittel oder Medikamente an mobilen Sammelstationen des Abfallwirtschaftsbetriebes abgeben. Zweimal im Jahr stehen die Schadstoffmobile in Vöhringen und den einzelnen Stadtteilen für zwei Stunden zur Annahme bereit. Das könnte sich ändern.

Wie der Vöhringer Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung erklärte, ist ein Standort ausreichend. Die mobilen Stationen könnten damit künftig nur noch Vöhringen anfahren und nicht mehr jeden einzelnen Stadtteil.

Landkreis entscheidet über Entsorgung von Problemabfall

Eine endgültige Entscheidung darüber trifft allerdings der Kreisausschuss. Denn die Abfallwirtschaft ist Sache des Landkreises. Mit der Erklärung reagierte die Stadt Vöhringen lediglich auf eine Vorabanfrage des Landkreises, wie die Sammlung von Problemabfällen und Elektroaltgeräten künftig geregelt werden soll. Denn diese muss vom Abfallwirtschaftsbetrieb im Jahr 2021 neu ausgeschrieben werden, heißt es in der Sitzungsunterlage. Alle Kommunen im Landkreis sind aufgefordert, ein Meinungsbild abzugeben.

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Im Zuge der Neuausschreibung will der Landkreis die Standorte reduzieren, um Kosten zu sparen und eine Steigerung der Abfallgebühren zu vermeiden. Momentan dauern die Auf- und Abbauzeiten der mobilen Sammelstationen zu lange im Vergleich zu den Standzeiten, heißt es in der Sitzungsunterlage. Erfahrungswerte hätten ergeben, dass ein Standort nur von zwei bis drei Bürger genutzt werde. Auf Grundlage dessen sahen es die Mitglieder des Vöhringer Hauptausschusses als vertretbar an, die Sammelstellen auf eine im Stadtgebiet zu reduzieren.

Annahmestellen für Elektrogroßgeräte sollen begrenzt werden

Auch bei der Abgabe von Elektrogroßgeräten wie Waschmaschinen oder Kühlschränke könnte sich künftig etwas ändern. Bislang können Bürger diese an landkreisweit 17 Wertstoffhöfen abgeben. Um Kosten zu sparen, sollen es landkreisweit nur noch wenige Sammelstellen geben, hieß es in der Sitzung. Dafür soll ein Abholservice eingerichtet werden, bei dem Bürger ihre Großgeräte gegen Entgelt abholen lassen können. Die Mitglieder des Vöhringer Hauptausschusses sprachen sich allerdings dafür aus, dass eine Annahmestelle für Elektrogroßgeräte in Vöhringen erhalten bleiben sollte. Doch auch darüber entscheidet letztendlich der Kreistag.

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