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Kellmünz

06.02.2019

In der Kellmünzer Illertalstraße wird bald gebaggert

Die Illertalstraße in Kellmünz ist gespickt mit Rissen und geflickten Schlaglöchern. Nun soll die Straße saniert werden. Das Staatliche Bauamt in Krumbach und die Gemeinde arbeiten dabei zusammen.
Bild: Franziska Wolfinger

Die Straße ist sanierungsbedürftig, genauso wie Teile der Brücke. Autofahrer müssen während der Bauzeit mit Einschränkungen rechnen.

Die Illertalstraße in Kellmünz ist schon lange in einem schlechten Zustand. Schlaglöcher und Risse im Asphalt prägen das Straßenbild. Das soll sich nun ändern. Bürgermeister Michael Obst hätte den Weg gern früher saniert. „Das war zuerst für 2014 geplant, aber damals waren dann die nötigen Gelder aufseiten des staatlichen Bauamts nicht da.“

Die Bauarbeiten sollen insgesamt rund drei Millionen Euro kosten

Denn bei dieser Maßnahme arbeiten der Markt Kellmünz und das Staatliche Bauamt in Krumbach zusammen. Um die Instandhaltung der Ortsdurchfahrtsstraße, die auch eine Staatsstraße ist, muss sich der Freistaat kümmern. Marlene Deininger vom Bauamt in Krumbach erklärt, wie die Zuständigkeiten verteilt sind. Der Freistaat sei für die Fahrbahn verantwortlich, die Kommune dagegen für Gehwege sowie diverse Leitungen, die unter der Straße verlegt sind. Die sollen, wenn ja ohnehin an der Straße gebaut, wird, erneuert werden. Obst kündigt einen Rundumschlag an: „Im Zuge der Straßensanierung erneuert der Markt Kellmünz die Gehwege, die Beleuchtung, das Kanalsystem und die Trinkwasserleitungen.“ Außerdem plant die Kommune bei der Gelegenheit den Breitbandausbau voranzutreiben und Glasfaserkabel in der Straße verlegen zu lassen. Man sei diesbezüglich gerade noch in Verhandlungen, sagt der Bürgermeister. Insgesamt werden die Arbeiten an der Illertalstraße rund drei Millionen Euro kosten, den größeren Teil finanziert der Freistaat. Auf die Gemeinde kommen laut Obst Ausgaben von etwa 550.000 Euro zu.

Teil der Illerbrücke wird erneuert

In den drei Millionen enthalten ist außerdem die Sanierung eines Teils der Brücke in der Illertalstraße. Die bestehe eigentlich aus drei Brücke, erklärt Bauamtsmitarbeiterin Deininger. Eine über der Iller, eine über die Bahngleise und eine sogenannte Rampenbrücke, die den Erddamm mit der Bahnbrücke verbindet. Letztere wird komplett erneuert. Rund sieben Monate soll das dauern. Außerdem wird die Kehre, die zur Brücke führt, verbreitert werden. Gerade wenn Lastwagen dort fahren, wird es an der Stelle eng. Deininger sagt dazu: „Wir versuchen, die Situation dort so gut wie möglich zu verbessern. Allerdings begrenzen bestehende Gebäude und die Bahngleise uns in unseren Möglichkeiten.“

Für Autofahrer bedeuten die Bauarbeiten in Kellmünz allerdings auch Einschränkungen. Ohne Vollsperrung wird es bei diesem Projekt nicht gehen, sagt Deininger. Die Brücke, die Kellmünz mit dem Dettinger Ortsteil Kleinkellmünz verbindet, wird für den Großteil der Arbeiten nicht befahrbar sein. Die Anlieger in der Illertalstraße kommen aber zu jeder Zeit zu ihren Grundstücken, sagt Deininger. Ab wann die Straße gesperrt wird, steht noch nicht fest. Das Krumbacher Bauamt hat angekündigt, die Bürger rechtzeitig zu informieren. Bis es mit den Arbeiten losgeht, wird es noch wenige Wochen dauern. Wenn das Wetter mitspielt, sollen am 18. März die ersten Maschinen anrücken, nicht im Februar, wie es zwischenzeitlich hieß. Bis Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten laut den aktuellen Plänen beendet sein. Während des Bauzeitraums wird die Illertalstraße auch nicht als Autobahn-Umleitungsstrecke für Autos genutzt werden können. Autos werden dann über dieselben Straßen umgeleitet, die sonst auch der Schwerlastverkehr nimmt.

Fußgänger sollen Staatsstraße 2031 sicherer überqueren können

Der Markt Kellmünz plant außerdem eine Fußgänger-Überquerung über die Staatsstraße 2031 in der Nähe des örtlichen Schützenheims. Eine Verkehrsinsel soll es dort auch Radfahrern leichter machen, über die Straße zu gelangen, denn an dieser Stelle kreuzen auch viele Fahrradwege die Staatsstraße. Bisher sei das ein Gefahrenpunkt, weil die Autos dort schneller fahren, als Fußgänger es vielleicht erwarten, sagt Bürgermeister Obst. „Es wirkt zwar, als ob es innerorts wäre, erlaubt sind dort aber 80 Kilometer pro Stunde.“

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