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Winterrieden

16.03.2018

In die Kläranlage fließt am meisten Geld

Die Sanierung der Kläranlage ist das Projekt, in das Winterrieden heuer rund 705000 Euro investieren wird.
Bild: Bader (Archiv)

In welche Projekte Winterrieden in diesem Jahr investieren will.

Die Sanierung der Kläranlage ist das Projekt, in welches Winterrieden in diesem Jahr am meisten Geld investieren wird. Für die notwendige Maßnahme sind heuer – inklusive eines Haushaltsrests aus dem Vorjahr – insgesamt 705000 Euro vorgesehen. Für eine neben der Kläranlage geplante Lagerhalle sind weitere 50000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Die zweite große Aufgabe der Gemeinde wird die Generalsanierung der Turn- und Festhalle sein. Diese wird erst 2019 umgesetzt. In diesem Jahr sind für die Planung zunächst 25000 Euro kalkuliert. Der Großteil der Investition fällt dann auf das Jahr 2019: eine Dreiviertelmillion Euro.

Trotz dieser Investitionen will Winterrieden in diesem Jahr voraussichtlich keine neuen Kredite aufnehmen, wie Bürgermeister Hans-Peter Mayer bei den Etatberatungen im Gemeinderat sagte. Nachdem die Räte bereits unter Ausschluss der Öffentlichkeit über den Haushaltsplan sowie den Finanzplan bis zum Jahr 2021 beraten hatten, wurde das Zahlenwerk in der öffentlichen Sitzung ohne Diskussion und einstimmig verabschiedet.

Neben der Kläranlagensanierung wird die Gemeinde auch Geld in vergleichsweise kleinere Projekte stecken: 20000 Euro sind für den Abwasserkanal an der Bundesstraße B300 vorgesehen, 35000 Euro für Abwasser-Hausanschlüsse, 35000 Euro für einen neuen Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr und 40000 Euro für eine Fotovoltaikanlage. Im Finanzplan des nächsten Jahres stehen zum Beispiel 100000 Euro für einen Abwasserkanal in Rosen- und Blumenstraße.

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Der Vermögenshaushalt, in dem das Geld für Investitionen und Bauten aufgeführt ist, umfasst laut Plan 1,43 Millionen Euro. Er finanziert sich vorwiegend aus einer Entnahme der Rücklagen (911600 Euro), dem Verkauf von Grundstücken im örtlichen Gewerbegebiet (143000 Euro), einer Zuführung vom Verwaltungshaushalt (198200 Euro) sowie einer Investitionspauschale vonseiten des Landes (134000 Euro). Aus dem Verkauf von Grundstücken erwartet sich die Gemeinde 16500 Euro. Beiträge für Wasser und Abwasser sollen insgesamt 17000 Euro in die Kasse spülen.

Außerdem zeigt ein Blick auf den Haushaltsplan: Die Steuerkraft der Winterrieder soll deutlich steigen, nämlich von 559 Euro pro Einwohner im Jahr 2017 auf 642 Euro. Damit läge die Zahl nur noch knapp unter dem Landesdurchschnitt, der zuletzt bei 650 Euro lag.

Der Verwaltungshaushalt umfasst laut Plan knapp 1,68 Millionen Euro. Einnahmen erwartet sich die Gemeinde aus dem Gemeindeanteil an der Einkommen- und Lohnsteuer (505000 Euro), Schlüsselzuweisungen (292000 Euro) und der Gewerbesteuer (175000 Euro). Einnahmen aus der Grundsteuer A sind mit rund 12400 Euro angesetzt, die der Grundsteuer B mit 59300 Euro, die Einkommensteuerersatzleistungen mit 35000 Euro und der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer mit etwa 18000 Euro. Der Schuldenstand soll bis zum Jahresende von rund 673000 auf 495000 Euro sinken.

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