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Gebühren

13.11.2019

InBellenberg bleiben die Müllpreise stabil

2020 wird neu ausgeschrieben. Die Entsorgung der Wertstoffe könnte teurer werden

Für die Bürger in Bellenberg bleiben die Preise bei der Müllentsorgung zunächst noch stabil. Das hat die jüngste Gebührenkalkulation von Kämmerin Verena Miller gezeigt. Der Gemeinderat hat der Neukalkulation der Abfallgebühren für 2020 und 2021 zugestimmt.

Dabei erscheint das zugrunde liegende Zahlenwerk, das sich aus den Berechnungen der Vorjahre ergibt, komplex. Im Jahr 2017 fiel der Überschuss geringer aus als erwartet. Für die Zeiträume 2018 und 2019 werden die Mehreinnahmen auf über 22000 Euro geschätzt. Da der von 2016 bis 2017 entstandene Fehlbetrag in die neue Berechnung einzubeziehen ist, verbleibt als Kalkulationsbasis für die künftigen Abfallgebühren ein Überschuss in Höhe von 2125 Euro. Die aufgrund vorläufiger Zahlen berechneten 22000 Euro Mehreinnahmen werden dann im nächsten Kalkulationszeitraum, der am 1. Januar 2022 beginnt, nachkalkuliert.

Somit rechnet die Kämmerin für den jetzt kalkulierten Erhebungszeitraum von 2020 und 2021 mit einem durchschnittlichen Kostenaufwand von rund 273400 Euro.

InBellenberg bleiben die Müllpreise stabil

Der Vertrag zur Hausmüllentsorgung mit der Vöhringer Firma besteht seit 2013 und wurde 2015 verlängert. Eine Gebührenanpassung erfolgte im Juli 2019. Im Jahr 2020 soll neu ausgeschrieben werden, wobei die Ausschreibungskosten schon in die jetzt berechneten Gebühren einfließen. Die Entsorgung von Wertstoffen wie Biomüll, Bauschutt, Grüngut belief sich 2018 auf 61000 Euro. Der Betrag fließt in die Abfallgebühren ein, die Anlieferung im Wertstoffhof ist kostenfrei.

Ab 2020 ist mit einer Preissteigerung bei der Verwertung von Grüngut in Höhe von 6000 Euro jährlich zu rechnen. Auch der Bauschutt, der sorgfältiger sortiert werden soll, wird künftig etwas kosten. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Schrapp sagte: „Früher gab es für Wertstoffe Geld zurück, das geht inzwischen fast bei der Verwertung drauf.“ (lor)

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