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Vöhringen

24.01.2019

Investor will 70 Mietwohnungen in Vöhringen schaffen

Das ist die Ansicht von Norden und Süden auf die geplanten Mehrfamilienhäuser am Berliner Ring.
Bild: Architekturbüro Beier/Balken

Am Berliner Ring in Vöhringen sind fünf Mehrfamilienhäuser geplant. Im Stadtrat geht es heute um das Konzept

Wohnungen sind in Vöhringen wie überall Mangelware. Erfreulich ist es für die Stadt, wenn sich Investoren finden, die Wohnraum schaffen wollen. So geht es heute Abend im Stadtrat um ein Projekt, das den Berliner Ring betrifft. Ein Vöhringer Investor plant, in diesem Gebiet fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 70 Wohneinheiten zu bauen. Das Vorhaben soll sukzessive umgesetzt werden. Aber dafür muss der bestehende Bebauungsplan „Vöhringen Nord-Ost II“ geändert werden. Und das ist nicht so einfach.

Der Plan stammt aus dem Jahr 1994. Mit seinen Maßgaben wäre das Projekt nicht genehmigungsfähig, weil es zu viele Änderungen geben würde. Laut Investor hat das Landratsamt Neu-Ulm geraten, einen neuen Bebauungsplan aufzustellen. Darüber wird der Stadtrat entscheiden müssen, wenn nicht heute, dann bald.

In jedem Mehrfamilienhaus soll es 14 Wohnungen in unterschiedlichen Größen geben. Die liegen zwischen 50 bis 80 Quadratmeter. Im Dachgeschoss sind große Wohnungen geplant mit rund 120 Quadratmetern Fläche. Die Häuser werden in Holzbauweise entstehen und sind als Energiesparhäuser konzipiert. Der Investor spricht von „wenig Landverbrauch“ und ausreichend Parkflächen.

Das Vorhaben lag vor einem Jahr schon einmal im Bauausschuss vor. Jetzt geht es darum, ob der Stadtrat mit einer Änderung des Bebauungsplanes leben kann oder eventuell bereit ist, einen neuen aufzustellen.

Einfamilienhäuser aus Holz sind keine Seltenheit mehr. Immer mehr Wohnbauunternehmen setzen Holz zum Bau von mehrstöckigen Häusern ein. Vorreiter ist das Nachbarland Baden-Württemberg. So sollen dort staatliche Neubauten nur noch aus Holz gebaut werden. Argumentiert wird, dass Holzbauweise dem Klimaschutz diene Das Material speichere Kohlendioxid. Andere Stimmen fürchten bei mehr Holzverbrauch für den Bau um den Waldbestand.

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