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Babenhausen

05.12.2019

JWU will im Babenhauser Marktrat mindestens drei Sitze

Die JWU tritt mit einer Liste bei den Kommunalwahlen im März an. Auf dem Bild fehlen Tamara Dannowski, Florian Rogg und Susanne Hust.
Bild: Fritz Settele

Die Junge Wähler Union präsentiert ihre Kandidaten für den Babenhauser Marktrat. Bei der Kommunalwahl möchte sie möglichst Mandate dazu gewinnen.

Als erste der im Babenhauser Marktrat vertretenen Fraktionen hat die Junge Wähler Union (JWU) ihre Kandidaten für die im kommenden März stattfindenden Kommunalwahlen nominiert. Sie präsentierte eine komplette Liste mit 20 Bewerbern, deren Altersdurchschnitt bei 32,7 Jahren liegt. Ziel sei es, die aktuelle Zahl von drei JWU-Markträten zu halten und möglichst noch das eine oder andere Mandat dazu zu gewinnen – nach dem Motto „Drei plus X“.

Versammlungsleiterin Miriam Loder-Unglert, die aus familiären Gründen selbst nicht mehr für den Marktrat kandidiert, zeigte sich stolz darüber, dass es gelingt, dem Wähler eine „komplette Liste, auf der sämtliche Berufsbereiche vertreten sind und die eine sehr gute Altersstruktur aufweist“ präsentieren zu können. Der Wahlausgang wird nach ihren Worten „sehr spannend, zumal einige der Stimmenkönige nicht mehr antreten“. Da auf der JWU-Liste zahlreiche kommunalpolitische Neulinge zu finden sind, könnten diese mit etwas anderer Sichtweise an die Angelegenheiten herangehen. Die Klosterbeurerin zeigte sich auch froh darüber, dass fünf Kandidaten aus diesem Ortsteil kommen. Ausdrücklich forderte Loder-Unglert die JWUler auf, einen „engagierten Wahlkampf zu führen und nicht zuletzt Werbung in eigener Sache zu machen“, denn schließlich zähle jede Stimme. Nur mit einer entsprechenden Anzahl an Mandaten könne man die eigenen Ziele auch verwirklichen.

CSU-Ortsvorsitzender hofft auf möglichst viele junge Gesichter im Babenhauser Marktrat

Den eigentlichen Wahlvorgang führte JWU-Kreisvorsitzender Jürgen Bäurle durch. Er machte darauf aufmerksam, dass all diejenigen, die an diesem Abend abstimmten, bei anderen Listenaufstellungen nicht mehr wahlberechtigt sind. Bei Ausfall eines Bewerbers rücken die Listenkandidaten dahinter um je einen Platz vor. Der Nachrücker erhält den 20. Platz.

JWU will im Babenhauser Marktrat mindestens drei Sitze

Vor der Abstimmung erfolgte noch eine kurze Vorstellung der einzelnen Kandidaten. Spitzenplätze nehmen die beiden Markträte Quirin Rothdach und Martina Gleich ein, wobei letztere auch auf der JWU-Kreistagsliste auf Platz zwei steht. Rothdach war „baff darüber“, welche Qualität die JWU-Marktratsliste aufweist. Er könne sich alle Kandidaten als Markträte vorstellen – „allesamt junge Gesichter mit klugen Köpfen“.

Sowohl die Auswahl, als auch die Reihung der Kandidaten erhielten 100-prozentige Zustimmung. Aus Jürgen Bäurles Sicht spricht für den Stellenwert der JWU in Babenhausen, dass Bürgermeister Otto Göppel und dessen Vorgänger Theo Lehner ebenfalls der Nachwuchsgruppe der CSU entsprangen.

CSU-Ortsvorsitzender Christian Pfeifer hofft, das möglichst viele junge Gesichter in den Marktrat einziehen. Unmissverständlich nahm er dann zu Gerüchten um den CSU-Kandidaten für das Bürgermeisteramt Stellung (wir berichteten): „Die erweiterte CSU-Vorstandschaft hat einstimmig beschlossen, Otto Göppel vorzuschlagen. Mir ist auch kein anderer Name bekannt.“

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